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Ruhiges Frühlingsfest: eine Schlägerei und mehrere Platzverweise

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Die Polizei zog nach dem anderthalb-wöchigen Frühlingsfest in Traunstein eine positive Bilanz. Es kam nur zu wenigen, kleineren Zwischenfällen. Foto: Montage (l. Willy Reinmiedl/Stadt Traunstein; r. Patrick Pleul/dpa)

Traunstein – Als insgesamt ruhiges und friedliches Frühlingsfest bezeichnet die Polizei Traunstein die Feierlichkeiten nach dem zweiten Festwochenende auf dem Festplatz in Traunstein. Es kam nur zu wenigen Zwischenfällen.


Abgesehen von einer tätlichen Auseinandersetzung am ersten Wochenende, bei der ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein die Auseinandersetzung mit den Security-Angestellten suchte, nachdem er auf dem Tisch tanzte und des Zeltes verwiesen wurde, mussten keine weiteren Körperverletzungsdelikte angezeigt werden.

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Neben einzelnen Sachbeschädigungen, in der Regel an Bierbänken, kümmerte sich die Polizei immer wieder um alkoholisierte Jugendliche, die dann von ihren Eltern auf dem Festgelände abgeholt werden mussten. In diesen Fällen wird das Jugendamt informiert.

Auch mussten die Beamten immer wieder eingreifen, wenn betrunkene Besucher nicht mehr den Weg zu den Toiletten fanden und sich gleich an Ort und Stelle erleichterten. Ihnen werden in nächster Zeit Bußgeldbescheide zugesandt.

Für einige Besucher, die nicht mehr in der Lage waren, friedlich zu feiern, wurde der Abend von den Polizeibeamten beendet. Sie erhielten Platzverweise. Am Samstagabend wollte ein 22-Jähriger aus Siegsdorf dem Platzverweis trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkommen. Er wurde in Gewahrsam genommen und musste seinen Rausch bei der Polizei ausschlafen.

Trotz der Vorkommnisse hat sich in diesem Jahr der positive Trend der Vorjahre fortgesetzt. Im Verhältnis zum Besucheraufkommen kann von einem ruhigen und sicheren Festverlauf gesprochen werden, so die Polizei Traunstein in ihrer Mitteilung.