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Rummenigge: Kein Innenverteidiger-Kauf

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Karl-Heinz Rummenigge erteilt dem Kauf eines Innenverteidigers eine Absage. Foto: Friso Gentsch Foto: dpa

München (dpa) - Herbstmeister FC Bayern München plant nach der Roten Karte für Fußball-Nationalspieler Jérome Boateng keine Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers.


«Wir wären definitiv nicht gut beraten, uns wegen zwei Spielen in der Champions League nach einem neuen Spieler umzuschauen», erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf der Internetseite des Vereins zur erwarteten Sperre von Boateng in beiden Achtelfinal-Spielen der Königsklasse. Über die Sperre des Bayern-Profis hat die UEFA noch nicht entschieden.

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«Im Winter einen Innenverteidiger zu finden, der überhaupt in der Champions League eingesetzt werden darf und der uns qualitativ verstärken würde, den wird es wahrscheinlich nicht geben. Wir werden in der Lage sein, diesen Personalengpass in ein, zwei Partien zu kompensieren. Denn in der Bundesliga darf Jérôme ja spielen», begründete Rummenigge seine ablehnende Haltung. Die Bayern müssen auf der Innenverteidiger-Position bereits den langfristigen Ausfall von Nationalspieler Holger Badstuber (Kreuzbandriss) verkraften.

Die Bayern planen laut Rummenigge - «Stand jetzt» - insgesamt keine personellen Veränderungen im Winter. «Wir sind mit diesem Kader in der Vorrunde sehr gut gefahren», sagte Rummenigge. «Final» werde die Vereinsführung das aber noch einmal mit Trainer Jupp Heynckes und Sportvorstand Matthias Sammer besprechen.