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Rund 77 000 Flüchtlinge kamen 2016 über Österreich nach Deutschland

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Der Leiter der Rückführung, Christian Pfleger (von l. nach r.), der stellvertretende Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Ludger Otto, der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Reinhard Tomm, Wolfgang Lehrberger, vom Ermittlungsdienst und Pressesprecher Rainer Scharf. Foto: dpa
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Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Reinhard Tomm. Foto: Sven Hoppe/dpa
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Foto: dpa

Rund 77 000 Migranten und Flüchtlinge sind im Jahr 2016 über Österreich nach Deutschland gekommen. Ihre Zahl sank jedoch im Jahresverlauf deutlich, wie die zuständige Bundespolizeiinspektion in Rosenheim am Dienstag berichtete.


Rosenheim (dpa/lby) – Die meisten Flüchtlinge registrierten die Beamten im Januar und Februar, nämlich an die 60 000. Mit der Schließung der 2015 massenhaft genutzten Fluchtroute über den Balkan im März 2016 seien die Zahlen auf rund 1200 bis 1400 monatlich gefallen.

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Die Migranten kommen in dem Grenzabschnitt zwischen Bodenseeregion und Berchtesgadener Land in Deutschland an. Der rund 650 Kilometer lange Grenzabschnitt ist der wichtigste für die Einwanderung nach Deutschland. «Es gibt keine andere Bundespolizeidienststelle, die in 2016 mehr Migranten festgestellt hat», sagte Sprecher Rainer Scharf. Die meisten Ankömmlinge kamen aus Syrien, Afghanistan und Irak sowie aus Nigeria und Somalia.