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Sadaf isst dreimal am Tag Reis

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Sadaf vor seiner Hütte
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In der Hütte aus Bambus und Plastik-Planen wohnt Sadaf mit seiner Mutter, Großmutter, zwei Brüdern und zwei Schwestern. Foto: Nick Kaiser/dpa Foto: dpa

Der zwölf Jahre alte Sadaf lebt in einem riesigen Camp für Flüchtlinge. Das steht im Land Bangladesch in Asien. Früher hat er im Nachbarland Myanmar gewohnt.


Sadaf gehört zur Gruppe der Rohingya (gesprochen: rohindscha). Die Regierung sagt, die Rohingya seien keine Bürger von Myanmar. In jüngerer Zeit wurden ihre Häuser angezündet und Menschen getötet. Deswegen flüchteten Sadaf und seine Familie.

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In dem Camp ist Sadaf sicher. Aber das Leben ist schwierig. »Meistens essen wir dreimal am Tag Reis«, sagt er. Mit seiner Großfamilie wohnt Sadaf in einer Hütte aus Bambus und Plastikplanen. Möbel oder einen Wasserhahn gibt es nicht. »Nachmittags hole ich von einem Brunnen bei uns in der Nähe Wasser«, sagt er.

Sadaf würde gerne in eine richtige Schule gehen. »Wenn ich groß bin, will ich gebildet sein und Arzt werden. Ich will Leuten helfen, die krank sind. Wenn sie zu mir kommen, helfe ich ihnen.«