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Saisonauftakt in Norwegen und Österreich

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Jonas Bolz vom WSV Bischofswiesen erreichte bei dem Junioren-Riesenslalom den 31. Platz. Beim FIS-Riesenslalom reichte es nur noch für Platz 54. (Foto: Christian Wechslinger)

Wegen diverser Verletzungen war in der letzten Saison von Antonia Kermer (SK Berchtesgaden) und von Roman Frost (SC Bayer Leverkusen) weniger zu hören. Jetzt sind beide wieder gesund und haben im norwegischen Bjorli bei FIS-Rennen angegriffen.


Roman Frost startete bei zwei Slaloms und zwei Riesenslaloms, wobei er je einmal ins Ziel gekommen ist. Sein bestes Ergebnis erreichte Frost beim zweiten Riesenslalom, den die Norweger Marcus Monsen (2:13,00) und Mons Lan-gaard (2:13,25.) dominierten.

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Bester von acht Deutschen unter den 113 Startern aus 13 Nationen war Fabian Gratz (2:13,61) vom SC Altenau an der dritten Stelle. Roman Frost (2:14,10) schwang an der guten fünften Stelle ab. Auch beim tags darauf folgenden Slalom zeigte Frost (1:51,73) mit Platz neun als bester Deutscher eine beachtliche Leistung. An der Spitze lagen mit Oscar Zimmer (1:49,61), Aidan Stautland (1:50,38) und Tinius Aagesen (1:50,83) neuerlich drei Norweger, die ihren Heimvorteil voll ausgenutzt haben.

Von den 106 Startern kamen nur 50 ins Ziel. Für Antonia Kermer (2:26,61) vom SK Berchtesgaden war es nach einer Verletzungspause ein erster Test, den sie gut bestanden hat. In einem sehr schwierigen Riesenslalom mit 30 Ausfällen kam sie unter 75 Läuferinnen aus 12 Nationen an die 31. Stelle. Als beste Deutsche platzierte sich Paulina Schlosser (2:18,18) vom SC Kreenheinstetten an der sechsten Stelle. Die Podestplätze belegten auch bei den Damen mit Marte Monsen (2:15,55), Tuva Nordby (2:15,88) und Marte Berg Edseth (2:17,06) drei Norwegerinnen.

Nach der Rückkehr aus Norwegen ging es für Roman Frost gleich auf der Reiteralm bei Schladming an der Grenze zwischen dem Salzburger Land und der Steiermark weiter. Während die erste Garnitur des alpinen Skilaufs mit den Berchtesgadenern Klaus Brandner und Dominik Schwaiger (beide WSV Königssee) bei Weltcuprennen in Lake Louise (Kanada) in der Abfahrt um die ersten Weltcuppunkte kämpfte, maß sich die zweite und dritte Garde bei Riesenslaloms auf der Reiteralm in der Steiermark. 134 Rennläufer aus 17 Nationen starteten in der Nähe von Schladming bei zwei FIS-Riesenslaloms. Dabei hinterließen die Nachwuchsläufer aus Österreich und Südtirol den stärksten Eindruck. Von fünf deutschen Läufern erwies sich in beiden Rennen Roman Frost (SC Bayer Leverkusen) aus Berchtesgaden als Schnellster.

Tags zuvor fand ein Riesenslalom der Junioren mit 148 Teilnehmern aus 15 Nationen statt. Jonas Bolz vom WSV Bischofswiesen landete auf Platz 31. Bei diesem Slalom war Roman Frost nicht am Start.

Bei einem FIS-Riesenslalom in Pfelders/Italien dominierten schließlich die Deutschen Mädchen. Paulina Schlosser (SC Kreenheinstetten/1:58,20) siegte vor Katharina Haas (SC Gerstetten/1:59,83) und Lara Klein (SC Lenggries/2:02,14). Franziska Häusl (SK Bad Reichenhall/2:07,67) landete unter 71 Läuferinnen aus 25 Nationen an der 18. Stelle.

Ergebnisse

FIS-Riesenslalom Reiteralm: 1. Felix Hacker 1:54,07, 2. Moritz Opetnik (beide Österreich) 1:54,67, 3. Filippo Della Vite (Italien) 1:54,70, 31. und Bester von fünf Deutschen Roman Frost (SC Bayer Leverkusen/Berchtesgaden) 1:57,08, 54. Jonas Bolz (WSV Bischofswiesen) 1:58,55.

2. FIS-Riesenslalom: 1. Alex Hofer (Italien) 1:54,29, 2. Felix Hacker (Österreich) 1:54,42. 3. Manuel Ploner (Italien) 1:54,48, 17. und bester Deutscher Roman Frost (SC Bayer Leverkusen/Berchtesgaden) 1:55,97. cw

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