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Saisonziel ist Whistler

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Die Weltmeisterschaft in Whistler ist für das heimische Doppel Tobias Wendl und Tobias Art der Höhepunkt. Foto: Anzeiger/cw

Schönau am Königssee - Das Rodeldoppel Wendl/Arlt gewann das Heimrennen am Königssee eindeutig. Den Sieg in der Heimat betrachten beide Tobis als ganz etwas Besonderes, wenn sie auch beim Heim-Grand-Prix ein paar Fans vermisst haben.


Ein Grund dafür war wahrscheinlich die recht kurzfristige Ansetzung des in Cesana ausgefallen Weltcups am Königssee. »Im Januar werden alle unsere Fans da sein«, so Vordermann Tobias Wendl, der dann mit seinem Partner Tobias Arlt wieder vorne sein möchte.

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Das schnelle Duo holte am Königssee bereits seinen zwölften Weltcuperfolg und distanzierte dabei die WM-Zweiten Eggert/Benecken um deutliche 0,415 Sekunden. Auf Rang drei fuhren die österreichischen Weltcup-Gesamtsieger des Vorjahrs Andreas und Wolfgang Linger.

Als Saisonziel definieren die beiden Tobis die Weltmeisterschaft Anfang Februar in Whistler in Kanada. Aber natürlich möchten sie nach dem Traumstart mit zwei Siegen en suite auch den Gesamtweltcup nach Berchtesgaden holen.

Am Königssee hat das Gesamtpaket gestimmt, wenn auch die von Franz Wimmer aus Traunstein gefertigte Schale zum Sieg beigetragen hat. Als Kriterien der Königsseer Bahn nannte Pilot Wendl die S-Kurven sowie die Kreiselausfahrt. Gleichwohl bekundeten beide Rodler, dass es nie den ganz perfekten Lauf gebe, weil man irgendwo einen Fehler mache. »Wer die wenigsten Fehler macht, der gewinnt«, so Tobias Wendl. Ein Garant für die Erfolge sei auch das perfekte Zusammenspiel beider. »Wir wissen beide in jedem Moment, was zu tun ist«, erklärte Tobias Arlt. »Wir werden so lange fahren, wie wir keine Beschwerden bekommen, ein Karriereende steht nicht bevor«, blickt Tobias Wendl voraus. cw

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