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Sandra Hüller freut sich auf so viele Filme wie möglich

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Sandra Hüller
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Drei bis vier Filme will Sandra Hüller am Tag sehen. Foto: Britta Pedersen Foto: dpa

Als Jury-Mitglied entscheidet Sandra Hüller über die Vergabe der Bären mit. Viel wichtiger aber ist der Schauspilerin etwas anderes.


Berlin (dpa) - Schauspielerin Sandra Hüller, die in diesem Jahr zur Jury der Berlinale gehört, kommt es bei dem Festival vor allem aufs Ansehen von Filmen an.

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Um das Beurteilen gehe es ihr eigentlich gar nicht so sehr, sagte die 40-Jährige (»Toni Erdmann«) in einem Interview mit dem Wochenend-Magazin der »Berliner Morgenpost«. »Fast finde ich es schade, dass man dann am Ende überhaupt Gewinner bekannt geben muss. Was mich an der Jury-Arbeit interessiert, ist, so viele Filme wie möglich zu schauen.«

Auf die Frage, ob sie sich vorbereite, antworte die Schauspielerin: »Wenn es irgendwie möglich ist, würde ich die Filme eigentlich gerne einfach so schauen, ohne dass ich irgendetwas über sie weiß.« Pro Tag werde sie bei der Berlinale drei bis vier Filme ansehen. »Wahrscheinlich brauche ich am besten zwischendurch immer mal Momente, in denen ich mich ganz allein konzentrieren kann, einfach damit sich nicht alle Eindrücke vermischen.«

2006 hatte Hüller den Silbernen Bären als beste Darstellerin in dem Film »Requiem« gewonnen. In diesem Jahr entscheidet die Jury unter Leitung der Französin Juliette Binoche über die Bären-Preise. Die Berlinale beginnt an diesem Donnerstag (7. Februar).