weather-image
29°

»Saubere Arbeit« geleistet

Die Vorstandschaft des Weihnachtsschützenvereins Ramsau bedankte sich bei Mathias Votz (3.v.l.) für 65 Jahre und bei Alois Resch (vorne/M.) für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit. Foto: privat

Ramsau - Eine »saubere Arbeit« im abgelaufenen Vereinsjahr bescheinigte der Vertreter der Weihnachtsschützenvereinigung, Peter Altmann, dem Weihnachtsschützenverein Ramsau bei der Generalversammlung im Gasthof »Oberwirt«.


In einem Gedenken ehrte man die im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder Johann Gruber, Jakob Resch, Felix Fendt, Martin Schwab und den ehemaligen Vorstand Karl Dieterich.

Anzeige

Im Schriftführerbericht gab Herbert Sieger einen Überblick über die Geschehnisse im zurückliegenden Vereinsjahr. Neben den traditionellen Zusammenkünften zum Ramsauer und Berchtesgadener Jahrtag, zur Generalversammlung der Vereinigung, zum Gebet am Kreuz der Halsalm und zum Pfingstschießen stellte Sieger die Feierlichkeiten zum Ramsauer Kirchenfest besonders heraus. Diese wurden zum Teil mit den Böllerschüssen der Ramsauer Weihnachtsschützen begleitet. Äußerst erfolgreich und unter starker Beteiligung der Schützen verliefen die Schießen zum Jahresende. Bei außergewöhnlich günstiger Witterung standen am Sonntag vor Heiligabend 106, am Heiligen Abend 116 und beim Mettenschießen 67 Schützen unter dem Stern am Riesenbichl.

Am Schützenhochamt am Stefanitag beteiligten sich die Vereinsmitglieder ebenso wie zum Schießen am Silvesterabend, an dem das alte Jahr verabschiedet und das neue durch 29 Schützen begrüßt wurde. Alle Schießveranstaltungen blieben unfallfrei.

Im Kassenbericht vermeldete Kassier Christian Resch einen geringfügig verminderten Kassenbestand. Das Fazit des Kassiers lautete: »Der Verein steht gut da, der Kassenbestand ist eine gute Basis für die Zukunft.« Einverstanden mit der Kassenführung zeigten sich auch die Kassenprüfer Josef Maltan und Fabian Kubicke, die der Versammlung die Entlastung des Kassiers vorschlugen. Diese wurde auch einstimmig erteilt.

Zustimmung fand auch der Vorstandsbericht von Sebastian Hackl, in dem er zu vereinsbezogenen Angelegenheiten Stellung bezog und sich bei allen, die den Verein das Jahr über unterstützt haben, bedankte. Ein besonderes Anliegen waren ihm die aktiven Schützen, deren diszipliniertes Verhalten und das saubere Auftreten in Tracht am Standplatz ihm besonders am Herzen lagen. Nach den Ausführungen des Vorstandes habe man in den letzten Jahren feststellen müssen, dass der Kassenstand trotz der sehr gut besuchten Veranstaltungen kontinuierlich abnimmt. Um dem entgegenzuwirken, wolle man den Jahresbeitrag auf 15 Euro erhöhen. Dieser Antrag wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen.

Der Zugewinn von Nachwuchskräften konnte auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Mit Thomas Graßl und Franz Zechmeister erweiterte sich der Kreis der Jungschützen um zwei weitere Mitglieder, die im Verein herzliche Aufnahme fanden. Zum Höhepunkt der Generalversammlung gab es wieder eine Reihe von Ehrungen langjähriger Mitglieder (siehe Kasten), die mit Urkunden, Abzeichen und teilweise kleinen Präsenten bedacht wurden.

Bürgermeister Herbert Gschoßmann, der wie sein Stellvertreter Sepp Maltan und Altbürgermeister Hans Datzmann zur Versammlung gekommen war, überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich, ebenso wie der Vorstand des Trachtenvereins, Michael Brandt, für die gute Zusammenarbeit. Die Weitergabe des Brauchtums durch den Verein bezeichnete der Bürgermeister als »wertvolle Sache«. Der Vertreter der Vereinigung, Peter Altmann, beglückwünschte die Vorstandschaft zum Verlauf der Versammlung und wünschte, dass es »so wie bisher weitergeht«. A.A.