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Schenk kaum überrascht von FIFA-Reformverschiebung

Port Louis (dpa) - Die Sportbeauftragte von Transparency International zeigt sich wenig überrascht von der zeitlich verschobenen Entscheidung über zwei wesentliche Kernpunkte im FIFA-Reformprozess.

Sportbeauftragte
Sylvia Schenk wundert sich nicht über die verschobenen Reformprozesse. Foto: Caroline Seidel Foto: dpa

«Da liegt noch so viel anderes im Argen, da wundert es mich nicht, dass sie das auch nicht hinbekommen», sagte Sylvia Schenk der Nachrichtenagentur dpa. Das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands hatte die für Freitag im Kongress geplante Abstimmung über ein Alterslimit für FIFA-Mitglieder und eine Amtszeitbegrenzung für den Präsidenten auf 2014 vertagt.

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Eine Altersgrenze sei sowieso «nicht das Entscheidende», betonte Schenk, weshalb die Verschiebung «nicht mehr so viel» ändere. «Andere, wichtige Dinge sind auch noch offen.» So stünde beispielsweise eine Offenlegung der Zahlungen an Mitglieder des Exekutivkomitees beim Kongress in Mauritius gar nicht auf der Agenda. Unter anderem deshalb sei von dem Treffen von vorneherein «nicht so viel zu erwarten».