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Schleching will der Leader-Region beitreten

Schleching. Im Landkreis Traunstein gibt es bislang die Leader-Region mit der Leader Aktions-Gruppe (LAG) Chiemgauer Seenplatte und LAG Chiemgauer Alpen. Schleching ist bisher nicht in dem europäischen Förderprogramm für innovative Aktionen im ländlichen Raum. Die Kriterien ab 2015 enthalten eine Mindestgröße von 500 Quadratkilometer und mindestens 60 000 Einwohner.

Durch eine Umstrukturierung der bisherigen Leader-Regionen gibt es die Möglichkeit zur Aufnahme. Eine Besprechung hierzu fand unter der Leitung des Landrats im Landratsamt Traunstein statt. Die Zusammenlegung der bisherigen Förderregionen Chiemgauer Seenplatte und Chiemgauer Alpen mit dem Ökomodell Achental ergeben eine Fläche von 1250 Quadratkilometern und 130 000 Einwohnern. Interessant ist die Aufnahme, um für landkreisweite Projekte Förderung in Anspruch nehmen zu können.

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Der Gemeinderat beschloss einstimmig, einen Antrag zur Aufnahme zu stellen. Allerdings ist die Aufnahme in die Mitgliedschaft ab 2015 keineswegs sicher.

Das Leader-Programm im Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes besteht seit 1991. Unter anderem geht es dabei um eine Plattform für überregionale Zusammenarbeit. Private und öffentliche Akteure entwickeln in einem »Regionalen Entwicklungskonzept« eine Strategie, um mit vielen kleinen Bausteinen das Gebiet für die Zukunft wettbewerbsfähiger zu machen. Unterstützt werden die Aktionsgruppen von der Europäischen Union und der Bayerischen Staatsregierung.

Gegen die einheitliche Festsetzung für die Aufständerung von Solaranlagen in Bebauungsplangebieten wurden vonseiten der Bürger weder Bedenken noch Anregungen vorgetragen. Auch das Amt für Ländliche Entwicklung, die Untere Naturschutzbehörde und das Bauamt haben keine Einwände geltend gemacht. So wurde im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung der Satzungsbeschluss gefasst.

Das Gleiche gilt für die einheitliche Festsetzung der Bepflanzung in den Bebauungsplangebieten Großnweg, Schleching Nordost Dorfeingang, Schleching Krimm und Bichlfeld. Auch hier wurden von keiner Seite Einwände vorgetragen, der Satzungsbeschluss wurde gefasst.

Einstimmig wurde der geänderte Bebauungsplan Schleching Nordost Dorfeingang als Satzung beschlossen. Bei Einwänden der Deutschen Telekom, der E.ON und Kabeldeutschland wurde auf den ursprünglichen Bebauungsplan verwiesen. wun