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Schleierfahnder nehmen "schweren Jungen" fest

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Marihuana-Joint
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Foto: dpa/Symbolbild

Piding – Weil er vor Ablauf seiner Strafe zurück nach Deutschland eingereist ist, muss ein Bulgare nun über ein Jahr ins Gefängnis. Er hatte ein Aufenthaltsverbot. Als "Beifang" wurde dann noch Marihuana sichergestellt.


Am frühen Samstagabend kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein einen Mercedes mit britischer Zulassung auf der Autobahn Richtung Salzburg. Am Steuer saß ein 39 Jahre alter bulgarischer Staatsangehöriger. Eigenen Angaben zufolge war er auf dem Weg nach Bulgarien.

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Die Überprüfung im Polizeicomputer ergab gleich zwei Festnahmeausschreibungen. Er hatte sich in Deutschland mit Gewaltdelikten hervorgetan und dabei unter anderem seiner Lebensgefährtin mehrfach den Kiefer gebrochen. Deshalb wurde er damals zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Nachdem er einen Großteil der Haftstrafe abgesessen hatte, wurde er 2012 entlassen – eine erneute Einreise nach Deutschland wurde ihm verweigert und ein Aufenthaltsverbot für Deutschland ausgesprochen.

Aufgrund seiner unerlaubten Wiedereinreise nach Deutschland, muss der Bulgare nun seine noch offene Restfreiheitsstrafe von 388 Tagen absitzen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde zudem noch eine Kleinmenge Marihuana aufgefunden, weswegen die Schleierfahnder den Mann nach dem Betäubungsmittelgesetz anzeigten, bevor er in eine Haftanstalt eingeliefert wurde.