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Schleusungsverdacht – Kroate muss ins Gefängnis

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Foto: Bundespolizeiinspektion Rosenheim

A8 / Schwarzbach – Die Bundespolizei hat am Samstag (24. Juni) einen Kroaten hinter Gitter gebracht. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen des Verdachts einer Schleusung. Er wurde auf der Autobahn Salzburg – München festgenommen.


An der Grenzkontrollstelle auf der A8 bei Schwarzbach stoppten Bundespolizisten einen Kleintransporter aus Kroatien. Der Fahrer wies sich mit einer kroatischen ID-Karte aus. Seine acht männlichen Begleiter hatten zwar ihre türkischen Pässe dabei, ein gültiges Visum konnten sie jedoch nicht vorlegen. Für die Fahrt von Kroatien nach Deutschland hatten sie offenbar pro Person bis zu 7.000 Euro gezahlt. Ihr mutmaßlicher Schleuser hingegen sagte aus, dass er die Gruppe erst in Österreich auf einem Rastplatz kurz vor der deutschen Grenze aufgenommen habe.

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Aufgrund der erlangten Erkenntnisse und der widersprüchlichen Aussagen führten die Bundespolizisten den Festgenommenen dem Haftrichter vor. Von dort aus wurde er zur Untersuchungshaft in eine Münchner Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Männer im Alter zwischen 17 und 36 Jahren gaben an, Kurden zu sein und baten um Schutz in der Bundesrepublik. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge übergeben.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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