weather-image
11°

Schlosskapelle ist in schlechtem Zustand

Waging am See. Die Mitglieder der neuen Waginger Kirchenverwaltung haben auf einer Tour durch die Pfarrei Bekanntschaft geschlossen mit den zahlreichen kirchlichen Gebäuden. Der bisherige Kirchenpfleger Hans Meyer gab dem neu gewählten Gremium, dem jetzt Klaus Spiegelsperger vorsteht, einen grundlegenden Einblick in die Situation und in die möglichen Probleme all der Kirchen und Kapellen sowie des Pfarrheims.

Dringender Renovierungsbedarf besteht bei der 1664 erbauten Schlosskapelle in Gessenberg. Davon überzeugten sich auch die neuen Mitglieder der Kirchenverwaltung. (Foto: H. Eder)

Die Fahrt begann an der aktuell größten Problemstelle der Pfarrei, der 1664 erbauten Schlosskapelle Mariä Himmelfahrt von Gessenberg, die in einem »schlimmen Zustand« ist und dringend renoviert werden sollte. Dies würde aber etliche Hunderttausend Euro kosten und zudem erhebliche Folgekosten für die notwendige gesteuerte Belüftung nach sich ziehen, die notwendig wäre, um die Bausubstanz erhalten zu können.

Anzeige

Ganz anders die Situation in der Mühlberger Kirche. Hier ist, nicht zuletzt für die neue Orgel, in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel Geld hineingesteckt worden, sodass sich das 250-jährige Gotteshaus in einem hervorragenden Zustand befindet, von Kleinigkeiten an der Außenmauer abgesehen, die aber dennoch zeitnah repariert werden müssen, um größere Schäden zu vermeiden.

Eine weitere Station war die Kirche in Gaden. Hier ist in den letzten Jahren das Dach mit neuen Holzschindeln versehen worden. Mesner Tom Hinterreiter, über dessen überaus sorgfältig gebautes Kirchenmodell alle staunten, steuerte viele Informationen über das Gadener Gotteshaus bei, dem er sich eng verbunden fühlt – bis hin zu den menschlichen Knochen, die sich unterhalb der Kirchplatzmauer fanden.

Letzte Stationen der Fahrt durch die Pfarrei waren die Pfarrkirche und das Pfarrheim, bei dem unter anderem Probleme des Brandschutzes erörtert wurden. Außerdem muss etwas gegen die Feuchtigkeit im Kellergeschoß im Bereich des Bühnenanbaus und der Außenmauern getan werden. Der kirchliche Kindergarten wird noch gesondert besichtigt. he