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Schneehaufen für seltene Robben

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Saimaa-Ringelrobbe
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Dies ist eine Saimaa-Ringelrobbe. Foto: Mervi Kunnasranta/WWF Foto: dpa

Auf einem zugefrorenen See in Finnland haben mehrere Leute vor Kurzem Schnee zusammengeschoben. Das machten sie aber nicht, um darauf Wege freizuschaufeln. Sie wollten damit Robben helfen, die im Saimaa-See in Finnland leben.


Diese Robben bekommen ihre Jungen in Höhlen, die sie in Schneehaufen auf dem zugefrorenen See graben. Umweltschützer sagen aber: In den letzten Jahren gab es nicht genug Schnee dafür. Als Grund geben sie an, dass sich das Klima auf der Erde verändert.

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»Wenn es keine Schneehaufen gibt, werden die Jungen auf dem offenen Eis geboren«, erklärt einer der Umweltschützer. Dort sind sie aber nicht geschützt, etwa vor Raubtieren und Kälte.

Die Robben, denen die Menschen helfen, heißen Saimaa-Ringelrobben. Sie sind also nach dem See benannt, in dem sie leben. Umweltschützer gehen davon aus, dass es nur noch etwa 360 bis 380 dieser Tiere gibt.

Im vergangenen Jahr haben Umweltschützer auch schon Schnee auf dem See für die Robben angehäuft. Die Tiere bekamen 81 Junge. Die allermeisten davon seien in den angelegten Schneehaufen zur Welt gekommen, sagen die Umweltschützer.