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Schneeleoparden in Gefahr

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Schneeleopard
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Schneeleoparden leben in Gebirgen in zwölf Ländern. Foto: Pavlicek Lubos/CTK/dpa Foto: dpa

Wusstest du, dass Schneeleoparden bedrohte Tiere sind? Es gibt nur noch wenige Tausend von ihnen. Den großen Raubkatzen macht zum Beispiel zu schaffen, dass sie immer weniger Beutetiere finden. Sie fressen etwa Huftiere wie Wildschafe. Doch auch von diesen Tieren gibt es immer weniger.


Schneeleoparden schnappen sich auch öfter mal das Vieh von Hirten. Das ärgert die Besitzer der Herden. Manche töten die Raubkatzen deshalb. Zudem machen Wilderer Jagd auf Schneeleoparden. Sie wollen deren Fell oder ihre Knochen verkaufen und so Geld verdienen.

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Ein weiteres Problem ist, dass der Lebensraum der Schneeleoparden in den Bergen schrumpft. Die grau-beigen Tiere mit den dunklen Flecken lieben es, hoch oben umherzustreifen - in Gebirgen in Asien. Experten sagen, dass der Klimawandel großen Einfluss hat: Hoch oben im Gebirge wird es zum Beispiel etwas wärmer. Deshalb wachsen auch mehr Bäume weiter oben. Doch die Schneeleoparden halten sich von Wäldern fern. Sie mögen lieber offene, felsige Gebiete - die werden aber kleiner.

Die Länder, in denen Schneeleoparden leben, wollen die Tiere retten. Die Raubkatzen kommen übrigens in zwölf Ländern vor - etwa in Kirgistan. Dort fand vor Kurzem auch ein großes Treffen von Vertretern der Schneeleoparden-Länder statt. Außerdem waren Naturschützer und Wissenschaftler dabei. Bei dem Treffen hieß es, dass man die Lage der Tiere weiter verbessern will. So wolle man etwa den Lebensraum der Tiere besser schützen. Und letztlich erreichen, dass wieder mehr Schneeleoparden durch die Gebirge streifen.

Nabu zum Schneeleoparden

WWF zum Schneeleoparden

IUCN zum Schneeleoparden

Nabu zu Schneeleoparden und Klimawandel