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Schöne Tauben en masse

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Der Vorstand der Geflügelzüchter, Heinrich Wolfgruber (von links), mit den Empfängern der Bänder: Albert Eder, Michael Kuchler (Vertreter für seinen Bruder Marinus), Josef Lechner, Eduard Landes und Konrad Nitzl. (Foto: Albrecht)

Teisendorf – Es gab viele schöne Tauben, aber auch Hühner und Enten zu bewundern, bei der »offenen Rupertischau« des Rassegeflügel- und Vogelzuchtvereins Freilassing-Teisendorf und Umgebung in der Halle des Vereinsheimes in Unterstetten. Dabei wurden auch die Bänder für die Best-Bewerteten in fünf Kategorien vergeben.


Viele der Züchter und Interessenten begutachteten die schön herausgeputzten Tiere. Die Auswahl zum Bewundern war groß, denn nicht weniger als 34 Aussteller hatten ihre schönsten Exemplare – insgesamt 280 – mitgebracht. Bewertet werden die Tiere nach einem Punktesystem, dessen Höchstzahl 97, für »Vorzüglich« steht. 96 Punkte bedeuten »Hervorragend«, 93 bis 95 stehen für »Sehr gut«, 91 und 92 für »Gut« und 90 Punkte für »Befriedigend«.

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Nicht bewertet wurden Vögel, die in einer Rahmenschau zu sehen waren und in ihren schön geschmückten Volieren einen Eindruck von der Vielfalt und Schönheit exotischer Ziervögel vermittelten. Gezeigt wurden dabei Vogelarten von kleinen Zwergwachteln über bunte Kanarienvögel, verschiedene Zierfinken und Wellensittiche bis hin zu Goldfasanen. Eine Stammschau gab es für an Zwerghühnern Interessierte und ein Becken für Höckerenten, Warzenenten und Zwergenten. Für junge Besucher der Schau hatten die Veranstalter einen Streichelzoo parat, in dem sich Kaninchen und Meerschweinchen tummelten.

Bürgermeister und Schirmherr Thomas Gasser lobte das Engagement der Züchter, die viel Zeit und Mühe aufwendeten, um ihrem Hobby gerecht zu werden. Gasser erwähnte auch die offensichtlich erfolgreichen Bemühungen des Vereins, die Jugend dafür zu interessieren. Zudem habe der Verein auch das Vereinsheim hervorragend gestaltet, um es zu einem idealen Platz für solche Veranstaltungen zu machen. Vorstand Heinrich Wolfgruber stimmte dem zu. Es wäre fast unmöglich, einen passenden Ort zu finden, an dem sich so viele Käfige und Volieren für einen oder zwei Tage auf- und abbauen ließen, meinte er. Im Vereinsheim seien die Käfige und Volieren aber ohnehin schon permanent vorhanden.

Am zweiten Ausstellungstag, an dem die Bänder für die am besten bewerteten Tiere vergeben wurden, war der Andrang noch größer. Die Bänder für eine Punktzahl von 97 erhielten Josef Lechner für seine »Zwerg-Wyandotten weiß«, Eduard Landes für die »Saarlandtauben blau mit schwarzen Binden«, Konrad Nitzl für die »Kingtauben weiß« und Albert Eder, der »Böhmentauben schwarz« ausgestellt hatte. Besonders freuten sich die Veranstalter über die »Vorzüglich«-Bewertung der »Zwerg-Barnevelder braun-schwarzdoppeltgesäumt« von Marinus Kuchler in der Jugendklasse. al