weather-image
15°

Schöner, anstrengender Beruf

0.0
0.0
Postbote
Bildtext einblenden
Postzusteller haben alle Hände voll zu tun. Foto: Sina Schuldt/dpa Foto: dpa

Es klingelt an der Tür. Eine Frau oder ein Mann steht da, übergibt ein paar Briefe oder ein Paket - und muss auch schon weiter. Schließlich warten noch viele andere Leute auf ihre Post.


Postzusteller kennt man unter vielen Namen. Sie heißen Briefträger, Kuriere, Postboten oder Paketboten. Sie sind meistens zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einem Auto unterwegs und liefern Briefe, Päckchen und Pakete aus. Das klingt nach einem abwechslungsreichen und schönen Beruf. Er ist aber auch ganz schön anstrengend.

Anzeige

Der Arbeitstag der Zusteller beginnt auf einer Poststelle. Dort nehmen sie die Post entgegen und sortieren sie in ihre Fahrzeuge. Dann geht ihre Fahrt los. Zustellern werden bestimmte Orte oder Viertel in Städten zugeteilt, in denen sie regelmäßig die Post ausliefern.

»An einem Arbeitstag kommt da ein hohes Gewicht an Päckchen und Paketen und eine beachtliche Strecke zusammen«, sagt ein Experte. Und dabei kommen auf die Zusteller noch ein paar Herausforderungen zu.

Sie können etwa im Verkehrsstau festhängen, haben es nicht immer leicht, ihr Postauto zu parken oder können die Empfänger der Post nicht ausfindig machen. In den Städten müssen die Zusteller viele Treppen in den Wohnhäusern steigen. Auf dem Land müssen sie viele Kilometer von Dorf zu Dorf zurücklegen. Und manchmal haben sie richtig viel zu schleppen. Denn so ein Postpaket kann gute 30 Kilo wiegen.

Zusteller müssen deshalb körperlich richtig fit sein. In letzter Zeit suchen die Postunternehmen noch mehr Arbeitskräfte. Denn die Leute bestellen immer mehr Päckchen und Pakete zu sich nach Hause.

Gerade beschäftigt sich die Regierung mit den Paketboten. Sie überlegt sich Regeln, damit die Arbeit der Zusteller angemessen entlohnt wird und nicht zu anstrengend ist.