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Scholl hört als Regionalliga-Trainer auf

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Interessenkonflikt
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Mehmet Scholl war als TV-Experte und Regionalliga-Trainer doppelt belastet. Foto: Peter Kneffel Foto: dpa

München (dpa) - Mehmet Scholl wird nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» und der «Bild»-Zeitung zum Saisonende vorzeitig als Trainer der Regionalliga-Mannschaft des FC Bayern München aufhören.


«Ich habe meinen Entschluss schon vor zwei Wochen unserem Präsident Uli Hoeneß mitgeteilt», sagte der 42-jährige Ex-Nationalspieler der «SZ». Er betonte, dass er ohne Groll das Amt bei der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters abgebe: «Ich bedanke mich sehr beim FC Bayern.»

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Als Grund für den Abschied nannte der einstige Bayern-Profi seine Tätigkeit als TV-Experte bei der ARD. «Diesen Interessenkonflikt habe ich völlig falsch eingeschätzt», erklärte Scholl. Seine Fernsehkritik bei Länderspielen an Bayern-Nationalspielern wie Mario Gomez oder Thomas Müller war im Verein von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge angeprangert worden. «Damit ist keinem gedient: dem FC Bayern nicht und auch nicht mir», sagte Scholl.

In der kommenden Saison werde er nicht als Trainer arbeiten, sondern seinen TV-Kontrakt bis 2014 erfüllen, betonte Scholl. Er stand ebenfalls noch bis ins kommende Jahr bei den Bayern unter Vertrag. Die Regionalliga-Mannschaft belegt zurzeit Platz vier und besitzt noch Chancen auf den Aufstieg.

Bericht der «Süddeutschen Zeitung»