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Schritt für Schritt zur neuen Fußgängerbrücke in Traunstein

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Für die Fußgängerbrücke über die B 304 werden gerade die Widerlager betoniert. Im Norden am Fuße des Hallabrucker Berges ist das Bauteil bereits fertig. An der Straße nach Knappenfeld (im Vordergrund) wird das Widerlager gerade geschalt. (Foto: Bauer)

Traunstein – 72 Meter lang wird die Fußgängerbrücke über die Bundesstraße 304 bei Hallabruck sein. Im Mai war mit den Arbeiten begonnen worden und Schritt für Schritt geht es voran.


Auf der Südseite (entlang der Straße nach Knappenfeld) wird gerade die Schalung für das Widerlager gebaut. Als Widerlager wird das Bauteil bezeichnet, das den Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm herstellt. Am Fuße des Hallabrucker Berges im Norden sind das Widerlager sowie die Betonsockel der beiden Pfeiler schon fertig. Dort laufen gerade die Erdarbeiten für die künftige Zugangsrampe.

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Spätestens nächste Woche wird wohl die Bundesstraße neu asphaltiert, erläutert Florian Paukner vom Staatlichen Bauamt. »Die vertraglich festgesetzte Bauzeit für die Firma endet am 1. März 2019. Ich habe derzeit keine Erkenntnisse, dass dieser Termin nicht eingehalten werden könnte oder dass die Baukosten sich wesentlich ändern.« Die Kosten für die beheizbare Stahlbrücke wurden auf rund 1,9 Millionen Euro geschätzt. Sie werden vom Bund getragen.

Ein Fußgängerüberweg ist seit mehr als einem Jahrzehnt geplant. Schon beim Baubeginn für die Nordumfahrung Traunsteins 2007 wurde von allen Seiten auf eine baldige Lösung gedrängt, da die Überquerung der Bundesstraße mit dem Bypass Richtung Teisendorf noch unübersichtlicher geworden ist. Für eine Unterführung reichte der Platz nicht aus. Mit einer Brücke waren lange Zeit einige Anwohner nicht einverstanden. 2012 wurde dann endlich das Planfeststellungsverfahren eingereicht. Sechs weitere Jahre vergingen jedoch bis zum Baubeginn. Umso erfreulicher für alle Beteiligten, dass es nun Schritt für Schritt vorangeht. ka