weather-image
22°

Schröder besiegt Nowitzki im zweiten NBA-Saisonduell

0.0
0.0
Abgemeldet
Bildtext einblenden
Kent Bazemore (r) und Dennis Schröder (l) von den Atlanta Hawks verteidigen gegen Dirk Nowitzki, der nur auf vier Zähler kam. Foto: John Amis Foto: dpa
Motiviert
Bildtext einblenden
Mit 17 Punkten war Dennis Schröderepa bester Werfer bei den Atlanta Hawks. Foto: John Amis Foto: dpa
Unzufrieden
Bildtext einblenden
Dirk Nowitzki (M) hatte gegen die Hawks einen schwachen Abend und kam auf nur vier Zähler. Foto: John Amis Foto: dpa
Aufgedreht
Bildtext einblenden
Dennis Schröders (l) Spiel war gegen die Mavericks der Schlüssel zum Hawks-Sieg. Foto: John Amis Foto: dpa
Geblockt
Bildtext einblenden
Dirk Nowitzki (M) wird von Dennis Schröder (r) und Kent Bazemore am Wurf gehindert. Foto: John Amis Foto: dpa
Dunking
Bildtext einblenden
Hawks-Center Al Horford (L) punktet mit einem Dunking. Foto: John Amis Foto: dpa

Atlanta (dpa) - Draußen tobt ein Wintersturm, drinnen wirbelt Dennis Schröder: Der deutsche Basketball-Nationalspieler hat mit den Atlanta Hawks das zweite Saisonduell in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegen Dirk Nowitzki mit 104:87 gewonnen.


Mit 17 Punkten war der Braunschweiger beim Heimsieg seiner Atlanta Hawks gegen die Dallas Mavericks bester Werfer seines Teams. «Ich habe immer eine besondere Motivation gegen Dirk. Da willste einfach gut spielen», sagte Schröder lässig im Ledersessel vor seinem Spind sitzend.

Anzeige

40 Meter weiter verteilte ein frisch geduschter Nowitzki in der Mavericks-Kabine reichlich Lob an den Landsmann. «Er hat wieder super gespielt von der Bank aus, hat das Tempo verändert. Dennis war der Schlüssel dafür, dass sie gewonnen haben», betonte der Würzburger. Kurz vor Spielbeginn hatten sich beide noch in der Parkettmitte freudig umarmt und einen kurzen Small Talk gehalten.

Während Schröder dann aufdrehte und in 21 Minuten sieben seiner 15 Würfe traf, davon drei Dreier, erlebte Nowitzki einen ganz schwachen Abend. Zwei Treffer, nur vier Punkte waren ein Saison-Negativ-Wert. Allerdings war es für den 36-Jährigen auch das fünfte Spiel binnen sieben Tagen.

«Ich fühle mich gut und denke, es war einen Versuch wert», wollte er die hohe Belastung nicht als Ausrede gelten lassen. Um in Atlanta gewinnen zu können, so Nowitzki, hätte Dallas besser von den Außenpositionen werfen müssen, vor allem in der zweiten Halbzeit.

Er war nach dem 99:92-Heimsieg gegen die Toronto Raptors tags zuvor erst in der Nacht mit seinem Team in Atlanta angekommen. Allerdings blieb lange offen, ob die Partie überhaupt stattfindet. Wegen des Winterwetters waren bereits Schulen und viele Geschäfte geschlossen geblieben. Viereinhalb Stunden vor Spielbeginn setzte Eisregen ein.

Der Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, rief für den gesamten Bundesstaat den Notstand aus und mahnte zusammen mit Atlantas Bürgermeister, Kasim Reed, vom Nachmittag an die Straßen zu meiden.

Zwar gaben die Hawks eine Zuschauerzahl von 16126 an, dennoch wirkte die Arena weitaus leerer. Diejenigen, die dennoch kamen, sahen im ersten Viertel einen Blitzstart der Gäste und eine fünfminütige Spielunterbrechung aufgrund eines Lecks in der Hallendecke.  

Dallas ist nun Fünfter im Westen, Atlanta mit 45 Siegen der unangefochtene Primus im Osten. Zeit zum Genießen blieb den Spielern jedoch nicht. Sie machten sich wegen des schlechten Wetters schnell wieder auf den Heimweg.

NBA-Spielstatistik