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Schüler tüfteln an Mini-Satelliten

Dominik Frisch aus Sachsen
Dominik Frisch zeigt den Mini-Satelliten, den sein Team gebaut hat. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa Foto: dpa

Raumfahrt-Experten basteln nicht nur an Satelliten und Raketen herum. Die Fachleute haben viele verschiedene Aufgaben. Das muss man dem 15-jährigen Dominik nicht erklären. Er und seine fünf Team-Mitglieder aus Sachsen haben einen Mini-Satelliten gebaut. Damit traten sie heute bei einem Wettbewerb in Niedersachsen gegen Schüler aus anderen Bundesländern an.


«An unserem Mini-Satelliten haben wir ungefähr hundert Stunden lang gebaut», sagt Dominik. Das ganze Team habe zusammengearbeitet: mal gelötet, mal gesteckt und geschraubt. Entstanden sei so etwas wie eine Dose voller Technik.

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Diese Dose fliegt allerdings nicht so hoch wie echte Satelliten. Der selbst gebaute Satellit sollte mit Hilfe einer Rakete etwa 600 Meter in die Luft fliegen. Das ist fast zweimal so hoch wie der Berliner Fernsehturm. Während der Mini-Satellit an Fallschirmen zur Erde zurückschwebte, maßen die Schüler verschiedene Daten.

«Wir messen die Schallwellen, die Temperatur und den Luftdruck», erklärt Dominik. Mit diesen Daten wollen die sechs Schüler ein Computer-Modell davon erstellen, wie die Dose herunterfällt.

Dazu kam aber noch mehr: Die Schüler mussten einen langen Bericht schreiben, Werbung für ihre Idee machen und mit Reportern sprechen. Morgen erklären sie der Jury, was sie beim Flug ihres Satelliten herausgefunden haben.

Am Freitag entscheidet sich dann, wer den Wettbewerb gewonnen hat. Die Gewinner dürfen weiterforschen und machen beim Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur ESA mit.

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