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Schulen sollen digitaler werden

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Bildschirme statt Tafeln?
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Bildschirme könnten bald Tafeln ersetzen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Foto: dpa

An der Wand im Klassenzimmer hängt ein Bildschirm. Die Lehrerin schreibt mit einem Spezial-Stift darauf. Außerdem blendet sie kleine Videos oder Grafiken ein. Deine Hausaufgaben schickt sie dir direkt auf deinen Tablet-Computer. Und am Ende des Tages suchst du mit Mitschülern im Internet nach Infos für euer Erdkunde-Projekt.


Das klingt zwar spannend, hat aber wohl mit vielen Schulen wenig zu tun. Oft gibt es zum Beispiel kein Internet im Klassenzimmer. Genug Computer haben auch nicht alle Schulen. Doch das soll sich bald ändern.

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Vor mehr als einem Jahr schon hatte eine wichtige Politikerin versprochen: Die Schulen sollen digitaler werden. Sie sollen also zum Beispiel schnelles Internet bekommen und neue Computer-Technik. Doch bislang ist noch nicht genug passiert, finden Experten.

Sie fordern schon länger, dass die Digitalisierung der Schulen schneller gehen müsse. Auch Politiker sind sich einig: Schüler sollen früh lernen, mit Computern und anderen digitalen Geräten umzugehen. Denn das werden sie auch später in ihrem Beruf brauchen.

Eine Expertin sagte vor Kurzem: Smartphone und Tablet sollten in der Schule so selbstverständlich sein wie Stift und Papier. Bis tatsächlich irgendwann alle Schulen technisch ausgestattet sind, wird es wohl noch dauern.

Der Staat will dafür aber in nächster Zeit viel Geld ausgeben. Wichtig ist auch, dass die Lehrer bis dahin besser mit der Technik umgehen können. Schließlich sollen sie ihr Wissen an die Schüler weitergeben.