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Schumacher nach Abschied: «Glücklich, wie es jetzt ist»

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Rekordweltmeister Michael Schumacher ist trotz Formel-1-Ruhestand zufrieden. Foto: Thomas Eisenhuth Foto: dpa

Stuttgart (dpa) - Formel-1-Rentner Michael Schumacher hat seinen Abschied aus der Königsklasse des Motorsports keinen Moment lang bereut.


«Nicht einen einzigen», sagte der Rekordweltmeister der «Bild»-Zeitung. «Wenn ich im letzten Jahr irgendwann einmal das Gefühl gehabt hätte, dass wenigstens Aussichten dagewesen wären, um die WM zu fahren, wäre es vielleicht zu einer anderen Entscheidung gekommen. Ich bin glücklich, wie es jetzt ist», erklärte Schumacher, der seine Karriere 2012 im Mercedes beendet hatte.

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Neben seinem Job als «Botschafter» für den schwäbischen Autobauer kann der 44-Jährige nun mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. «Es ist toll, dass wir alle so viele gemeinsame Freizeit-Interessen haben. Ich kann Ihnen sagen: Die Schumacher-Family ist voll aktiv», erklärte der siebenfache Weltmeister

Entsprechend fit präsentiert sich Schumacher auch ohne professionellen Sport. Er habe zwar «drei, vier Kilo zugenommen», sagte er der Zeitung. «Aber nicht von Schweinebraten oder Pommes - einfach mehr Muskeln.» Er trainiere noch genauso viel wie früher, aber anders. «Ich mache nicht mehr ganz so viel Ausdauer-Training.» Allerdings musste der gebürtige Kerpener zwischendurch kürzertreten, nachdem er sich beim Motorradfahren verletzt hatte.

Schumacher kündigte an, den Opfern der Flutkatastrophe in Deutschland großzügig helfen zu wolle. Er wird einen seiner früheren Rennsportanzüge von Mercedes versteigern lassen, um die Menschen finanziell zu unterstützen. «Ich hoffe, dass viele mitbieten und eine schöne Summe zusammenkommt, mit der den Betroffenen sinnvoll geholfen werden kann», sagte Schumacher. «Ich lege dann auch noch einmal ein deutliches Pfund obendrauf.» Bei einem Erlös von 100 000 Euro würde er «den Betrag sogar verzehnfachen».

Der in der Schweiz lebende Schumacher, der seine Karriere im vergangenen Jahr im Mercedes beendete, hatte nach «Bild»-Angaben schon bei der Flut 2002 eine Million Euro gespendet. «Es ist furchtbar, dass diese Leute zehn Jahre nach der Jahrhundertflut teilweise ihr Hab und Gut das zweite Mal verlieren», erklärte er nun.

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