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Schwacher Bayern-Trost: Wenigstens die Kohle stimmt

München (dpa) - Bundesliga-Krösus Bayern München darf sich nach dem verlorenen Champions-League-Finale wenigstens mit einer rekordverdächtigen Einnahme von an die 60 Millionen Euro trösten.

Final-Frust
Arjen Robben ist nach dem verlorenen Champions-League-Finale am Boden zerstört. Foto: Marcus Brandt Foto: dpa

Trotz der Niederlage gegen den FC Chelsea erhält der deutsche Rekordmeister allein an Prämien 29 Millionen Euro von der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

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Dazu kommen die noch nicht genau feststehenden Zahlungen aus dem sogenannten Marktpool von mehr als zehn Millionen Euro sowie die Zuschauereinnahmen aus den sieben Heimspielen (inklusive der Qualifikationspartie gegen den FC Zürich). Diese dürften rund 20 Millionen Euro ausmachen.

Vor zwei Jahren hatte der deutsche Fußball-Rekordmeister von der UEFA aus Prämien und Marktpool etwas mehr als 45 Millionen Euro erhalten. Hinzu waren über zwölf Millionen Euro aus den Ticketerlösen bei den Heimspielen gekommen.

Präsident Uli Hoeneß hatte bereits angekündigt, dass der Konzern-Umsatz von 328,5 Millionen Euro aus der Saison 2010/11 in diesem Geschäftsjahr deutlich gesteigert wird. Wie in der Spielzeit 2009/10 werde die 350-Millionen-Euro-Marke geknackt. Der Gewinn soll über zehn Millionen Euro betragen.