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Schwimmerinnen Lippok und Michalak im Halbfinale

London (dpa) - Silke Lippok und Theresa Michalak haben bei ihrem Olympia-Debüt die erste Runde gemeistert und stehen im Halbfinale von London.

Gesamt-Vorlauf-Elfte
Theresa Michalak erreichte das olympische Halbfinale über 200 Meter Lagen. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa

Staffel-Europameisterin Lippok schwamm im Vorlauf über 200 Meter Freistil in 1:58,59 Minuten die 13.-beste Zeit. Lagen-Schwimmerin Michalak schlug über 200 Meter als insgesamt 11. und nach 2:12,75 Minuten an. Hier war 400-Meter-Weltrekordlerin Ye Shiwen in 2:08,90 die Schnellste; spätestens im Finale am Dienstag dürfte die nächste Bestmarke angegriffen werden.

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Ohne deutsche Beteiligung gewann der Österreicher Dinko Jukic in 1:54,79 Minuten die Vorläufe über 200 Meter Schmetterling. Michael Phelps landete hier auf Rang fünf mit 1:55,53, ließ aber deutlich Reserven erkennen. Die Halbfinals finden am (heutigen) Montagabend statt. Über 200 Meter Freistil will dann auch Paul Biedermann im Finale in den Medaillenkampf eingreifen. Auch Helge Meeuw ist über 100 Meter Rücken im Endlauf-Einsatz.

Als Schnellste kletterte über 200 Meter Freistil der Frauen am Montagvormittag die italienische Olympiasiegerin Federica Pellegrini nach 1:57,16 Minuten aus dem Becken des Aquatis Centre. Sie hatte in ihrem Vorlauf schon einmal die amerikanische Mitfavoritin Missy Franklin um fast eine halbe Sekunde in die Schranken gewiesen.

Die 18-jährige Lippok war auch zufrieden. «Es war mein Ziel ins Halbfinale zu kommen, ob ich jetzt als 5. oder 13. reinkomme, ist im Endeffekt egal», sagte die lachende Staffel-Europameisterin. «Das Rennen hat sich nicht so gut angefühlt. Aber es ist schon okay, ich war heute noch morgen noch so ein bisschen müde.»

Die 20-jährige Michalak kam als Elfte weiter. «Ich bin noch nie früh so schnell geschwommen, deshalb bin ich jetzt mehr als zufrieden. Im Halbfinale zu stehen ist klasse», betonte die Schwimmerin. «Ich bin sehr zufrieden.»

Bei Biedermann ist nach Angaben der Team-Verantwortlichen der Grund für die Startprobleme des Weltrekordlers gefunden. Eine körperliche Einschränkung des Schwimmers führte demnach zu einem technischen Fehler beim Beinschlag. «Mit Hilfe unseres Physiotherapeuten konnten wir das wieder beheben», sagte Trainer Frank Embacher, ohne Details zu nennen.