Seil blockiert: Bergwacht rettet Kletterer aus Felswand

Kletterer sitzen in der Kleinen Südwand des Salzburger Hochthrons fest
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Foto: Bergwacht Marktschellenberg
Kletterer sitzen in der Kleinen Südwand des Salzburger Hochthrons fest
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Foto: Bergwacht Marktschellenberg
Kletterer sitzen in der Kleinen Südwand des Salzburger Hochthrons fest
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Foto: Bergwacht Marktschellenberg

Schellenberger Forst – Die Bergwacht Marktschellenberg und zwei Hubschrauber-Besatzungen retteten am Donnerstagnachmittag, 12. August, zwei Kletterer. Die beiden wollten die Route Feuerstein (6+) in der Kleinen Südwand des Salzburger Hochthrons (Untersberg) durchsteigen. Bereits beim Abseilen vom Grat über fünf Seillängen zum Einstieg der Route hatten sie Probleme, da das Seil plötzlich blockierte und sich trotz aller Versuche nicht mehr abziehen ließ.


Das Duo saß hilflos unter einem Überhang in der Felswand fest und setzte deshalb gegen 16 Uhr einen Notruf ab. Die Einsatzstelle unter dem Überhang war mit der Rettungswinde des Helis nicht erreichbar, sodass Christoph 14 die Schellenberger Bergretter oberhalb absetzte, die dann einen Retter rund 50 Meter tief am Seil in die Wand abließen und die beiden Unverletzten sicherte. Die Bergretter zogen ihren Kameraden und die beiden Kletterer nach oben zum Standplatz unterhalb des Grats. Gegen 19 Uhr wurde sie von der Besatzung des nachgeforderten Polizeihubschraubers Edelweiß 6 samt der umfangreichen Ausrüstung abholte und ins Tal flog.

Beim Abstieg vom Kleinen Barmstein auf den Kopf gestürzt

Am Dienstag, 10. August, gegen 13.20 Uhr mussten die ehrenamtlichen Bergretter wegen einer im Abstieg vom Kleinen Barmstein (Scheffau) in den Hang gestürzten 27-jährigen Tennengauerin ausrücken. Die Frau zog sich eine Kopfverletzung zu und wurde von Ersthelfern versorgt. Die Bergretter und der Schellenberger Bergwacht-Notarzt übernahmen beim Eintreffen die Versorgung und brachten die 27-Jährige mit einem schmalen, privaten Bergrettungsoldtimer zur geteerten Straße und übergaben sie dort an den Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes, mit dem es dann weiter zum Salzburger Unfallkrankenhaus ging.

fb/red