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Seit 100 Jahren gibt es den Acht-Stunden-Tag

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Mit besonderen Uhren wurde früher die Arbeitszeit gemessen. Foto: Roland Scheidemann/dpa Foto: dpa

Wusstest du, dass vor genau 100 Jahren zum ersten Mal ein Acht-Stunden-Tag festgelegt wurde? Das bedeutete: Länger sollte ein normaler Arbeitstag nicht mehr dauern.


Heute erscheint das normal. In Deutschland ist das inzwischen sogar in einem Gesetz festgelegt. Aber früher gab es darum großen Streit. Dabei standen auf der einen Seite die Fabrikbesitzer und auf der anderen Seite die Arbeiter.

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Eine der wichtigsten Forderungen der Arbeiter war: nicht mehr als acht Stunden Arbeit täglich. Dabei ging es nicht nur darum, die Arbeiter zu schützen. Es ging auch darum, so mehr Menschen einen Job zu verschaffen. Denn wenn jemand nur acht statt zehn oder zwölf Stunden arbeitet, kann ein anderer seine übrigen Stunden übernehmen.

Die ersten, die sich darauf einigten, waren der Fabrikbesitzer Hugo Stinnes und der Carl Legien, ein Anführer der Arbeiter. Das war am 15. November 1918.