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Selina Jörg kritisiert Ungleichheit bei Verdienstmöglichkeiten

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ARCHIV: Russland, Krasnaja Poljana, Olympia : Selina Jörg aus Deutschland in Aktion beim Parallel-Riesenslalom des Snowboard Wettbewerbs während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Foto: Daniel Karmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Pyeongchang (dpa) - Snowboarderin Selina Jörg übt Kritik an den geringen Verdienstmöglichkeiten in ihrer Sportart. «Für all das, was wir in unserem Sport verdienen, würde sich ein Fußballer nicht mal die Schuhe binden», sagte die 30 Jahre alte Olympia-Teilnehmerin dem Nachrichtenportal «t-online.de».

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Auch im Wintersport seien die Unterschiede enorm: «Das liegt vor allem an der TV-Präsenz. Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb es bei uns in den letzten Jahren zurückgefahren wurde.» 

Jörg wird am Samstag in Pyeongchang ihr letztes Olympia-Rennen bestreiten, ihr Karriereende schon nach dieser Saison ließ sie offen. «Ich werde im März nach Saisonende entscheiden, wie es mit meiner Karriere weitergeht. Aber vier Jahre werde ich nicht mehr machen», sagte die Olympia-Vierte von 2010.

Neben Ramona Hofmeister gilt Jörg im Parallel-Riesenslalom am Samstag als Medaillenkandidatin.

dpa

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