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«Shape of Water» gewinnt vier Oscars

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Oscars - Guillermo  del Toro
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Guillermo del Toro feiert seinen Regie-Oscar, den er aus den Händen von Emma Stone erhielt. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Shape of Water
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Guillermo del Toro nimmt den Oscar für den besten Film entgegen. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Shape of Water
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Guillermo del Toro checkt noch einmal den Umschlag, den er von Warren Beatty bekommen hat. Ja, «Shape of Water» hat wirklich in der Sparte «Bester Film» gewonnen. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Blade Runner 249
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Richard R. Hoover (l-r), Paul Lambert, John Nelson und Gerd Nefzer. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Jimmy Kimmel
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Moderator Jimmy Kimmel führte souverän durch den Abend. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars -Jordan Peele
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Als erster Schwarzer hat der US-Amerikaner Jordan Peele den Oscar für das beste Original-Drehbuch gewonnen. Der 39-Jährige wurde für seine Arbeit an der Horror-Komödie «Get Out» ausgezeichnet. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Frances McDormand
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Frances McDormand ist als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Gary Oldman
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Gary Oldman war der große Favorit gewesen. Der Brite hat als bester Hauptdarsteller seinen ersten Oscar gewonnen. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Jennifer Lawrence
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Jennifer Lawrence gönnt sich ein Gläschen Wein. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - James Ivory
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James Ivory hat mit 89 Jahren seinen ersten Oscar in der Kategorie «Bestes adaptiertes Drehbuch» gewonnen. Es war seine vierte Nominierung. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Allison Janney
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«Ich habe alles selbst gemacht» - so hat Oscar-Presiträgerin Allison Janney ihre Dankesrede begonnen. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Sam Rockwell
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Der Favorit hat gewonnen: Sam Rockwell wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Alexandre Desplat
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Nach «The Artist» hat der französische Filmkomponist Alexandre Desplat für die Musik zu «Shape of Water» seinen zweiten Oscar gewonnen. Foto: Jordan Staruss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Greta Gerwig
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Greta Gerwig war erst die fünfte Frau, die für einen Regie-Oscar nominiert war. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Sebastian Lelio
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Der Auslands-Oscar geht nach Chile: Sebastian Lelio hat mit «Eine fantastische Frau» gewonnen. Foto: Jordan Strauss/Invision Foto: dpa
Oscars - Meryl Streep
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Meryl Streep war zum 21. Mal für einen Oscar nominiert. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Timothée Chalamet
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Der 22-jährige Timothée Chalamet («Call Me By Your Name») war als bester Hauptdarsteller für einen Oscar nominiert, ging aber leer aus. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Nicole Kidman
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Mit tänzerischer Anmut auf dem roten Teppich: Nicole Kidman. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Margot Robbie
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Margot Robbie trägt ein Kleid von Chanel. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/ Foto: dpa
Oscars - Andra Day
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Sängerin Andra Day posiert auf dem roten Teppich. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Emma Stone
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Emma Stone trägt eine Kreation von Louis Vuitton. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa
Oscars - Guillermo del Toro
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Guillermo del Toro («Shape of Water») mit seinen Oscars für den besten Film und die beste Regie. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP Foto: dpa

Vier Oscars gibt es für das Kinomärchen «Shape of Water». Der Afro-Amerikaner Jordan Peele schreibt Oscar-Geschichte. Und ein Oscar geht nach Deutschland - für visuelle Effekte


Hollywood (dpa) - Das fantasievolle Kinomärchen «Shape of Water – Das Flüstern des Wassers» ist mit vier Oscars ausgezeichnet worden. Das Werk des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro gewann die Trophäen als bester Film und für die beste Regie. Außerdem gab es Preise für die Filmmusik und das Produktionsdesign.

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Zwei Schauspieler-Auszeichnungen gingen an die Tragikomödie «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri». Die 60-jährige Frances McDormand wurde für ihre Rolle als kämpferische Mutter nach der Ermordung ihrer Tochter für die beste Hauptrolle geehrt - zum zweiten Mal nach 1997, als sie mit «Fargo» gewann. Ihr Filmkollege Sam Rockwell (49) bekam den Oscar für seine Nebenrolle als rassistischer Kleinstadtpolizist.

Regisseur und Autor Jordan Peele schrieb Oscar-Geschichte: Mit seiner Horror-Komödie «Get Out» gewann er als erster Afro-Amerikaner den Preis für das beste Original-Drehbuch.

Der Brite Gary Oldman wurde für seine Verkörperung des britischen Premierministers Winston Churchill in «Die dunkelste Stunde» mit dem Hauptdarsteller-Oscar ausgezeichnet. Das Historiendrama erhielt auch eine Auszeichnung in der Kategorie Make-up/Frisur. Beste Nebendarstellerin wurde Allison Janney - im Drama «I, Tonya» spielt sie die ehrgeizige Mutter der Eiskunstläuferin Tonya Harding.

Von den mehrfachen deutschen Oscar-Hoffnungen erfüllte sich nur eine: Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall, der in der Filmschmiede Potsdam-Babelsberg arbeitet, erhielt die Trophäe für die besten visuellen Effekte. Der 52-Jährige wurde mit drei Kollegen für die Arbeit an «Blade Runner 2049» ausgezeichnet - der Science-Fiction-Film wurde außerdem für die beste Kamera geehrt. Weitere deutsche Oscar-Hoffnungen wurden enttäuscht.

Moderator Jimmy Kimmel hatte die Gala mit zahlreichen Spitzen zum Missbrauchsskandal in Hollywood eröffnet. «Oscar ist derzeit der beliebteste und am meisten respektierte Mann», sagte der 50-Jährige in der Nacht zu Montag und ergänzte: «Er hält seine Hände dort, wo man sie sehen kann.» Er sei nie unflätig, und am wichtigsten: «Kein Penis.» «Das ist ein Mann, von dem wir mehr in dieser Stadt brauchen.» Kimmel spielte damit auf die Missbrauchsvorwürfe gegen Produzent Harvey Weinstein und weitere Männer im Filmgeschäft an.

In den technischen Kategorien räumte das Kriegsdrama «Dunkirk» drei Oscars ab (Tonmischung, Tonschnitt, Filmschnitt). Je einen Oscar bekamen das Gesellschaftsdrama «Der seidene Faden» (Kostümdesign) und das Liebesdrama «Call Me By Your Name» (adaptiertes Drehbuch). Der Zeichentrickfilm «Coco» holte zwei Trophäen: als bester Animationsfilm und für den besten Filmsong.

Der Auslands-Oscar ging in diesem Jahr nach Chile an Sebastián Lelio mit seinem Film «Eine fantastische Frau». Beste Dokumentation wurde «Icarus» von Bryan Fogel und Dan Cogan über die russischen Doping-Machenschaften der vergangenen Jahre.

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