weather-image

Sievers staunt bei alten Filmen: »Ganz schön eng«

0.0
0.0
Christian Sievers
Bildtext einblenden
Christian Sievers hat «totale Sehnsucht» nach dem Meer. Foto: Henning Kaiser/dpa Foto: dpa

Der Moderator der »heute«-Nachrichten erzählt den Zuschauern regelmäßig von der weiteren Entwicklung der Virus-Pandemie. Auch sein Leben hat sich spürbar verändert.


Mainz/Berlin (dpa) - Der ZDF-»heute«-Journalist Christian Sievers vermisst nach einem Jahr Pandemie die Sorglosigkeit der Vor-Corona-Zeit.

Anzeige

»Ich ertappe mich dabei, wie ich manchmal alte Filme sehe und denke: Oh, die stehen da aber ganz schön eng beieinander«, sagt der Moderator in einem ZDF-Presse-Interview zur Sendung »Wir und das Virus - Gesichter der Pandemie« aus Berlin (23. März, 20.15 Uhr).

Er wünsche sich »dringend diese Sorglosigkeit zurück, mit der man Menschen umarmt hat, mit der man in vollgepackte Cafés und Kneipen reingegangen ist. Und das Einzige, was man sich gefragt hat: Wie lustig wird der Abend - und nicht, wie gefährlich wird der Abend?« Konkret habe er außerdem »auch totale Sehnsucht« nach dem Meer.

Ein Jahr nach dem ersten Corona-Lockdown in Deutschland will die von Sievers moderierte Sendung die Opfer in den Fokus rücken. »Live im Studio kommen Betroffene zu Wort. Politikerinnen und Politiker sowie Expertinnen und Experten werden mit deren Aussagen konfrontiert.«

Sievers erzählte, wie anders es bei »heute«-Sendungsproduktionen in Mainz zurzeit läuft: »Ich sitze seit fast genau einem Jahr in einem Raum, der eigentlich mal dafür da war, um Anzüge, Krawatten und Hemden zwischenzulagern. Und jetzt sitze ich da auch mit drin. Der hat den Vorteil, dass ich ganz alleine bin und vier Wände drum rum gebaut sind.«

Aber das habe natürlich nichts vom Quirligen des normalen Newsrooms. Er sitze quasi isoliert. Er gehe »dann runter ins Studio, wo alle Masken tragen«. Und dann dürfe er »für 20 Minuten am Tag die Maske mal abnehmen, nämlich dann, wenn wir im Fernsehen sind«.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-884564/6

Einstellungen