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Skispringer-Weltelite am Kälberstein zu Besuch

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Bischofswiesen (cw) – Bedingt durch die derzeitige Infektionskrise sind auch die Trainingsmöglichkeiten der Skispringer stark eingeschränkt. Dadurch rückt derzeit der Springerstützpunkt am Kälberstein verstärkt in den Fokus des Deutschen Skiverbandes.


Nachdem letzte Woche die Nordisch Kombinierten mit Bundestrainer Hermann Weinbuch sowie dessen neuen Sprunglauftrainer Heinz Kuttin einen Lehrgang in Berchtesgaden absolviert haben (wie berichtet), trainiert in dieser Woche die Nationalmannschaft der Spezialskispringer auf der 100 Meter-Schanze am Kälberstein.

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Heute Dienstag sind die Skispringer des Deutschen Skiverbandes am Vormittag und Nachmittag beim Sprunglauftraining zu bewundern. Am Mittwoch und Donnerstag findet das Sprungtraining vormittags statt, nachmittags bittet Horngacher seine Athleten zum Krafttraining in der Halle des CJD.

Die Elitespringer Karl Geiger (SC Oberstdorf/2.v.l.), David Siegel (SV Baiersbronn/3.v.l.), Severin Freund (WSV-DJK Rastbüchl/M.), Andreas Wellinger (SV Ruhpolding/3.v.r.), Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf/2.v.r.) und Constantin Schmid (WSV Oberaudorf/r.) stellten sich mit ihrem Trainer Stefan Horngacher (l.) vor die Erfolgstafel der Sieger am Kälberstein. 1991 siegte Bundestrainer Stefan Horngacher bei einer großen internationalen Konkurrenz am Kälberstein.

Die weiteren Angehörigen der Nationalmannschaft Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue), Stephan Leyhe (SC Willingen) und Pius Paschke (WSV Kiefersfelden) fehlten beim Lehrgang. Freitag und Paschke sind auf Lehrgängen der Bundeswehr sowie der Polizei, Leyhe erholt sich noch nach einer Verletzung. Dagegen ist Andreas Wellinger zurück von seiner Verletzung und versucht wieder Anschluss zu finden. Derzeit ist allerdings noch ungewiss, ob die geplanten Sommer-Konkurrenzen im »Grand Prix Spezialspringen« durchgeführt werden können. (Foto: Christian Wechslinger)