weather-image
26°

Snowden fürchtet Folter und Todesstrafe: Antrag auf Asyl in Russland

Moskau (dpa) - Jetzt ist es amtlich: Der von den USA gejagte Geheimdienstexperte Edward Snowden hat nach wochenlangem Verwirrspiel Asyl in Russland beantragt. Aus Angst vor Folter und Todesstrafe in den USA habe der 30-jährige Amerikaner im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo den Antrag unterschrieben. Das teilte ein Anwalt mit. Der Antrag auf vorläufiges Asyl werde im Lauf von maximal drei Monaten bearbeitet, hieß es von der zuständigen Behörde. Die USA forderten Snowden erneut auf, sich den US-Behörden zu stellen.

Anzeige