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So gelingt die Kürbisfratze zu Halloween

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Ein Spaß für Kinder
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Vor allem Kinder haben Spaß daran, den Kürbis in ein gruseliges Gesicht zu verwandeln. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Mit einem Stift vorzeichnen
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Mit einem wischfesten Stift zeichnet man die Konturen auf den Kürbis. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Lieber den Boden ausschneiden
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Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass der schrumpfende Deckel des Kürbis' später hineinfällt. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Der geöffnete Kürbis
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So geöffnet, muss der Kürbis nur noch von Fruchtfleisch und Kernen befreit werden. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Den Kürbis aushöhlen
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Das Aushöhlen gelingt entweder per Hand oder mit einem großen Löffel. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Arbeitswerkzeug Sägemesser
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Zum Ausschneiden eignen sich Sägemesser am besten. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Patricia Wons
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Patricia Wons gibt auf ihrem Blog «Mom's Blog» unter anderem Basteltipps für Eltern. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa
Das Teelicht darf nicht fehlen
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Jetzt noch ein Licht hineinstellen, fertig ist die gruselige Halloween-Fratze. Dann wird der Kürbis zum Beispiel vor das Haus gestellt. Foto: Patricia Wons/www.moms-blog.de Foto: dpa

Der ausgehöhlte Kürbis mit schaurig-schöner Fratze gehört zu Halloween einfach dazu. Wie das Kunstwerk gelingt, erklärt Bloggerin Patricia Wons.


Duisburg (dpa/tmn) - Sie darf an Halloween ebenso wenig fehlen wie blutig wirkende Cocktails und körbeweise Süßigkeiten: die geschnitzte Kürbisfratze. Vor allem Kinder haben Spaß daran, die orangefarbene Kürbiskugel in ein Gesicht mit bösen Augen und einen riesigen Mund zu verwandeln.

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Doch mit welchem Werkzeug kommt man der harten Schale am besten bei? Und wie hält die Gruselfratze möglichst lange? Patricia Wons schreibt den Blog » Mom's Blog« und höhlt schon seit Jahren regelmäßig Kürbisse mit ihren Kindern aus. Sie gibt folgende Tipps:

1. Richtiges Werkzeug verwenden

Ohne ein spitzes, scharfes Messer läuft nichts. »Am besten sind Sägemesser, mit denen Kinder kontrolliert schneiden können«, sagt Wons. Wer kein solches Messer hat, kann auch ein Kürbis-Schnitzset online bestellen. Vor dem Ausschneiden sollten Eltern oder Kinder mit einem Folienstift oder einem anderen Marker das Gesicht aufzeichnen. Vor allem, wer dem Kürbis mit kleinen Kindern zu Leibe rückt, legt sich vielleicht besser einen Schnitzhandschuh zu. So bleiben kleine Unfälle mit dem Messer in der Hand aus. Wons zufolge sind Kinder meist ab fünf, sechs Jahren motorisch so weit, dass sie das Messer gut halten können. »Jüngere können helfen, den Kürbis auszuhöhlen.«

2. Boden statt Deckel abschneiden

Natürlich muss der Kürbis geöffnet werden, damit man am Ende ein Licht hineinstellen kann. Patricia Wons hat dafür einen besonderen Tipp: »Von unten in den Boden einen Kreis hineinschneiden, nicht den Deckel mit Stiel abschneiden.« Der Grund: Mit der Zeit schrumpft der Deckel und fällt in den Kürbis. Ist das Loch im Boden, passiert das nicht.

3. Kürbis haltbar machen

Kaum ist das Gruselgesicht fertig, beginnt der Kürbis nach wenigen Tagen zu schimmeln. Auch hier hat Wons im Laufe der Jahre Techniken entwickelt, um das zu verhindern: »Bleiche konserviert ihn am besten.« Dazu kauft man am besten einen handelsüblichen Schimmelreiniger, der Chlor enthalten sollte. Das tötet Bakterien ab. Es reicht, wenn man den Kürbis jeden zweiten Tag von innen damit einsprüht. »Die Schnittkanten von Augen und Mund versiegele ich zusätzlich mit Vaseline oder Melkfett.«

4. Kürbis passend beleuchten

Das geht ganz unkompliziert mit einem Teelicht oder einem Grablicht.

Blog von Patricia Wons