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»So schnell wie möglich 42 Punkte sammeln«

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Für Christoph Dinkelbach gibt es in Pullach ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. (Foto: Butzhammer)

Nur vier Tage nach dem letzten Testspiel (1:4 beim Regionalligisten SV Wacker Burghausen) startet der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring in seine fünfte Bayernliga-Saison in Folge. Die Gelb-Schwarzen gastieren am morgigen Samstag um 14 Uhr beim SV Pullach, der nach vielen Jahren mit Cheftrainer Frank Schmöller (jetzt beim TSV 1860 München II) nun auf Alexander Benede als Spielertrainer setzt.


Der 30-Jährige war als Nachwuchsmann des FC Bayern München eines der größten Talente Deutschlands, kam sogar auf fünf Einsätze in der U-18-Nationalmannschaft. Doch auch in der jüngeren Vergangenheit hat er sich in Pullach, wo er seit 2014 am Ball ist, einen guten Namen gemacht. Mit den »Unaufsteigbaren« wurde er dreimal Bayernliga-Vizemeister und einmal Meister. Der Grund, weshalb die Isartaler nie in die Regionalliga geklettert sind, ist ausschließlich die Stadionthematik – für die IV.  Liga fehlen die Rahmenbedingungen.

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In der vergangenen Saison mussten sich die Pullacher mit Rang vier zufriedengeben – in der starken Bayernliga Süd keine Überraschung. Allerdings war der Rückstand auf den Meister (Türkgücü München) mit 15 Punkten doch sehr groß. Zu Rang zwei (TSV Rain/Lech) fehlten dagegen nur fünf Zähler. Der SVK wurde Elfter und hatte am Ende neun Punkte weniger als die Isartaler auf dem Konto.

Ein Wiedersehen mit den Pullachern feiert Christoph Dinkelbach, der nach sechs Jahren beim SVP – wo er ein echter Anführer war – nun das SVK-Trikot trägt. Auch wenn er wegen einer Sprunggelenksverletzung etwas verspätet in die Aufbauphase eingestiegen ist, wird er morgen mit von der Partie sein. Doch auch auf die anderen Neuzugänge der Michael-Kostner-Elf darf das Publikum gespannt sein.

Nicht dabei sein werden jedoch Philipp Hartl, der von der SV Ried II kam und nach wie vor auf seine Spielgenehmigung wartet, sowie Waldemar Daniel. Der Ex-Traunsteiner laboriert an einem Muskelfaserriss. »Philipp macht sich sehr gut, er war eine der positiven Überraschungen der Vorbereitung«, sagt Thaddäus Jell aus der SVK-Abteilungsleitung. Trotz etwas Trainingsrückstand sei auch mit Kevin Kostner (nach Außenbandverletzung) im Kader zu rechnen, meint Jell. Und: »Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich die 42 Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln«, betont er. cs