Söder: Abschneiden von Rot-Grün-Rot Misstrauen für Scholz

Markus Söder
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Markus Söder, CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident, spricht. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild Foto: dpa

Berlin (dpa) - CSU-Chef Markus Söder sieht in den vorläufigen Ergebnissen der Bundestagswahl ein Misstrauensvotum gegen den SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz. Eine mögliche Koalition aus SPD, Linken und Grünen habe »eine Klatsche« bekommen, sagte Söder am Sonntagabend in der »Berliner Runde« von ARD und ZDF. »Die Deutschen möchten nicht Rot-Rot-Grün.« Dies sei indirekt auch ein Misstrauen gegen Scholz, weil er diese Idee favorisiert habe.


Es brauche kein Bündnis des Gestern, sondern eine Idee, wie Deutschland stabil bleibe und man es erneuern könne. »Ich glaube, dass wir diesen Anspruch gut mit Armin Laschet dokumentieren können, vielleicht mit der FDP und mit den Grünen zusammen, weil ich glaube, da ist der größte Wunsch nach Veränderung da.«

Auf die Frage, ob die Union mit ihm als Kanzlerkandidaten besser abgeschnitten hätte, sagte Söder: »Das ist wirklich Schnee von gestern.« Die Union habe einen tollen Schlussspurt hingelegt. »Ich habe großen Respekt vor Armin Laschet.« Ihm sei viel Unrecht getan worden im Wahlkampf.

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