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»Sollten nicht nur jammern«: Tournee für Frauen kontrovers

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Glaubt, dass sie «noch bei einer Vierschanzentournee starten darf»: Katharina Althaus. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Bischofshofen (dpa) - Alle Jahre wieder geht nicht nur rund um den Jahreswechsel die Vierschanzentournee der Skispringer los - sondern damit eine ewig junge Debatte, wann die Frauen auch endlich einmal starten dürfen. 


Die Debatte ist durchaus kurios, denn man hört im Schanzen-Umfeld eigentlich nur Befürworter. Und trotzdem ist ein konkreter Termin für die Einführung nicht in Sicht.

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Angesprochen auf Tournee und Skifliegen sagte Teammanager Horst Hüttel beim Finale der 69. Männer-Ausgabe in Bischofshofen: »Es hat sich auch schon vieles getan. Deshalb, finde ich auch, sollten die Mädels nicht nur jammern, sondern auch sehen, was getan wurde. Sie wollen natürlich mehr, das verstehe ich auch.« Tournee-Präsident Johann Pichler hatte zu Beginn der Veranstaltung schon angekündigt, dass es wohl auch 2021/22 nichts mit dem Startschuss für die Frauen werde und dies unter anderem mit der Corona-Krise begründet.

Woran liegt es? Die Verantwortlichen nennen immer wieder die Logistik als zentralen Punkt. Am Willen der Frauen scheitert es nicht, sie sind seit Jahren bereit für den großen Sprung. »Klar müssen wir Frauen noch ein bisschen kämpfen, aber ich glaube, dass ich noch bei einer Vierschanzentournee starten darf«, sagte Top-Springerin Katharina Althaus der »Zeit«. Althaus ist 24 Jahre jung.

© dpa-infocom, dpa:210107-99-928321/2

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