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«Soy Luna» - Auf der Bühne weit weg von zu Hause

Die argentinische TV-Serie «Soy Luna» hat Fans in vielen Ländern. Derzeit sind die Schauspieler auf Tournee und zeigen eine Show mit Musik, Tanz und Rollschuh-Fahrten. Wir haben mit den beiden Hauptdarstellern gesprochen.

Schauspielerin Karol Sevilla
Karol Sevilla spielt die Hauptrolle in «Soy Luna». Foto: Jörg Carstensen/dpa Foto: dpa

Gute Laune, fetzige Musik und rasante Fahrten auf Rollschuhen. Das gehört zur Show von «Soy Luna Live». Luna-Darstellerin Karol Sevilla und Matteo-Darsteller Ruggero Pasquarelli erzählen, wie sie dafür trainiert haben und wie es ist, so weit weg von zu Hause zu sein.

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Ist es für dich ein großer Unterschied, ob du in der Serie oder bei den Live-Shows Rollschuh fährst?

Karol: «Ja! Das ist sehr schwierig! Warum? Weil wir den Drehort viel besser kennen, er ist viel größer. Auf der Bühne ist die Strecke begrenzt, du darfst nicht schneller sein und musst immer bremsen. Wenn du hinfällst, musst du aufstehen und mit der Show weitermachen. Es ist eine große Herausforderung!»

Wie habt ihr für die Live-Shows trainiert?

Ruggero: «Vor der Show haben wir zwei Monate lang trainiert, jeden Tag. Wir haben alle Lieder mit dem Choreograph vorbereitet, mit dem Rollschuhlehrer.»

Was vermisst du aus deiner Heimat?

Karol: «Ich vermisse das würzige Essen und meine Familie.»

Wie hältst du Kontakt zu deinen Freunden und deiner Familie zu Hause?

Karol: «Dank den sozialen Netzwerken kann man ja immer Anrufe machen. Der Zeitunterschied ist aber nervig, weil es im Europa zum Beispiel viel später ist und in Mexiko ist es noch sehr früh.»

Auf eurer Tour ist der ganze Soy-Luna-Cast mit dabei. Ihr verbringt superviel Zeit zusammen. Streitet ihr euch manchmal?

Ruggero: «Wir streiten uns oft. Das Zusammenleben ist schwierig, aber die Show muss weiter gehen.»

Wie schafft man es, sich nicht irgendwann auf die Nerven zu gehen?

Karol: «Ich glaube das wichtigste ist, dass wir miteinander reden. Egal bei welcher Sache oder bei welchem Thema. Dann trainieren wir und die Dinge regeln sich, das ist okay. Wir sind Geschwister, Freunde, Neffen - wir sind alles. Streit passiert, aber das ist normal.»

Ihr wart auch in München. Bei einem Foto-Termin habt ihr auch Dirndl und Lederhose anprobiert. Wie hat sich das angefühlt?

Karol: «Jaaaa! Wir sollten wieder so etwas anziehen, wenn wir in München sind. Das fände ich toll! Für uns war das komisch am Anfang. Als wir es anprobiert haben, haben wir gesagt, wow, wie seltsam, weil wir das nicht gewohnt sind. Aber an diesem Abend sind wir alle so angezogen raus gegangen und das war toll. Ich glaube, wir sahen besser aus, als mit unserer normalen Kleidung.»