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Spaniens Eisenbahner streiken mitten in der Reisezeit

Madrid (dpa) - Ein Eisenbahnerstreik mitten in der Reisesaison hat in Spanien zu großen Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. Wie die staatliche Bahngesellschaft Renfe mitteilte, mussten wegen der 24-stündigen Arbeitsniederlegung mehr als 550 Zugverbindungen gestrichen werden.

Eisenbahnerstreik in Spanien
Die Gewerkschaften protestieren vor allem gegen die Pläne der spanischen Regierung, de Bahn zu privatisieren. Foto: Ballesteros Foto: dpa

Dies entspricht etwa einem Drittel der fahrplanmäßigen Züge. Mit dem Streik wollten die Gewerkschaften gegen das Vorhaben der Regierung protestieren, den Bahnsektor privaten Anbietern zu öffnen.

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Von dem Ausstand waren sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr betroffen. Die Regierung hatte festgelegt, dass während des Streiks 60 bis 75 Prozent der Zugverbindungen als Mindestangebot aufrechterhalten werden müssen. Nach Angaben des Verkehrsministeriums hielten die Streikenden sich an diese Vorschrift.

Der Bahngesellschaft Renfe entstanden nach eigenen Angaben durch den Streik Einbußen nach vorläufigen Schätzungen in Höhe von drei bis vier Millionen Euro.

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