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Spannende »Expedition Hoiz«

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Lackreste auf der Oberfläche einer ausgedienten Türfüllung haben die Idee für die Gestaltung vorgegeben. (Foto: Eder)

Das Ende der Ausstellung im Holzknechtmuseum in Ruhpolding naht: Am 30. September schließt die Doppelausstellung der Malerin Elvira Schmidt aus Amerang und des Holzbildhauers Mathias Schneider, der aus Traunwalchen stammt und in Pertenstein seine Werkstatt hat.


Die Präsentation der Beiden unter dem Titel »Expedition Hoiz« – die Künstler zeigen Holzobjekte – erfreut sich, so eine vorläufige Bilanz, guten Besuchs und erfreulicher Resonanz. Mathias Schneider fasziniert mit seinen kunstfertigen, fantasievollen Holzskulpturen, Elvira Schmidt verwandelt »weggeworfenes« Holz in farbenfrohe, ausdrucksstarke Bilder beziehungsweise Installationen, teils mit einem Augenzwinkern aufbereitet. Elvira Schmidt liebt es, in altem Holz in noch älteren Stadeln zu wühlen und sich dann Holzfragmente herauszupicken, am besten mit verrosteten Beschlägen oder Lackresten, denen sie später mal – gut Ding will auch hier Weile haben – neues Leben einhaucht.

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»Expedition« nennen die beiden ihre Ausstellung deshalb, weil sie als Künstler quasi auf Forschungsreise gehen und dabei Welten entdecken, die im Holz verborgen sind. Außerdem wollen Elvira Schmidt und Mathias Schneider mit ihrer Ausstellung auf Expedition zu anderen Orten gehen – die Kunstwerke werden wohl in den ersten Monaten des nächsten Jahres im Rathaus von Schnaitsee zu sehen sein. Die Ausstellung im Holzknechtmuseum ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Hans Eder

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