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Spatenstich für die neue Grassauer Sporthalle

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Sie leiteten am Mittwoch den Beginn des Turnhallenneubaus ein (von links): Martin Eisenberger (PLG Strasser), Thomas Maier (Bauunternehmen Maier, Siegsdorf), Bürgermeister Rudi Jantke, Walter Feigl (Tiefbau-Verwaltung Grassau), Schulleiter Johannes Zeitel und Alfons Rieder (PLG Strasser).

Grassau – »Mit dem Bau einer neuen 2,5-fach Turnhalle geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.« Das betonte Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke am Mittwoch beim symbolischen ersten Spatenstich und dem damit verbundenen offiziellen Beginn der Bauarbeiten. Die alte Turnhalle wird derzeit abgebrochen.


Laut Jantke kamen immer wieder die Sportvereine auf die Gemeinde zu und baten um eine größere Halle. Gott sei Dank sei die Gemeinde in der finanziellen Lage, eine neue Sporthalle zu bauen. Als Partner habe man die Planungsgruppe Strasser gewonnen, die bereits die Turnhallen in Waging, Grabenstätt und Rimsting realisiert habe und nach deren Vorbild die Grassauer Sporthalle errichtet werde.

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Wichtig sei und war, so das Gemeindeoberhaupt, dass die Schulleitung, die Schulsportlehrer wie auch die Vereine, die die Sporthalle nutzen werden, in das Projekt einbezogen wurden. So sei ein rundes Konzept entstanden. Was den Bürgermeister ebenfalls freute, war, dass überwiegend regionale Firmen bei der Auftragsvergabe zum Zug kamen. Nun wünsche er sich eine zeitgerechte und unfallfreie Baustelle, bei der die vorgegebenen Kosten eingehalten werden.

Martin Eisenberger, Geschäftsleiter der Planungsgruppe Strasser, informierte, seit März werde die alte Halle für den Abbruch vorbereitet und rückgebaut. Mit den Erdarbeiten wurde vor zwei Tagen begonnen und die Baumeisterarbeiten starten Ende April. Die Dachkonstruktion werde voraussichtlich im August folgen, sodass die Gebäudehülle mit Fenstern bis Dezember fertig ist. Über die Wintermonate werden die Ausbaugewerke folgen. Eisenberger ist zuversichtlich, dass die neue Halle bereits im September 2019 in Betrieb genommen werden kann. Die Halle wird 22 mal 44 Meter groß, mit einer überbauten Fläche von 2053 Quadratmetern, einer Nutzfläche von 2147 Quadratmetern und einem umbauten Raum von 17 122 Kubikmetern. Erfreulich sei, dass der Kostenrahmen bei der Vergabe eingehalten werden konnte. Nach derzeitiger Berechnung wird die Sporthalle voraussichtlich 5,2 Millionen Euro kosten.

In den Turnhallenneubau involviert ist auch die Schule. Nach Auskunft von Schulleiter Johannes Zeitel wurde die Soccerhalle angemietet, sodass der Schulsport während der Bauphase aufrechtgehalten wird. Von der neuen Sporthalle erhofft sich der Schulleiter Impulse für die Schule den Breitensport betreffend. Schließlich seien die Hinführung zum Breitensport und ein lebenslanges Sporttreiben ein Schwerpunkt in der Arbeit zur Persönlichkeitsbildung der Schüler. Die Bedeutung der Sportvereine als »zweite Heimat« der Jugendlichen, hob Zeitel ebenfalls hervor und meinte, dass mit der neuen Turnhalle ideale Voraussetzungen geschaffen werden. tb