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Sport fürs Hirn

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Gedächtnistraining
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Forscher haben untersucht, wie man Erinnerung trainieren kann. Dabei spielen bekannte Wege eine wichtige Rolle. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Foto: dpa

Sportler trainieren ihre Muskeln. Sie werden mit Übung schneller, gelenkiger oder etwa kräftiger. Ähnliches kann man auch mit der Erinnerung machen: trainieren, sich mehr Sachen zu merken. Gedächtnis-Sportler üben etwa, sich in kurzer Zeit eine riesige Menge Wörter zu merken und in der richtigen Reihenfolge aufzuzählen.


Forscherinnen und Forscher haben nun untersucht, ob der Trick der Profis auch für Nicht-Profis funktioniert. Ein Beispiel: Du willst dir die Begriffe Pausenbrot, Getränkeflasche und Mathebuch merken.

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Nun läufst du in Gedanken einen bekannten Weg ab, etwa zum Supermarkt oder zur Schule. Bestimmte Orte auf diesem Weg verbindest du mit den Dingen, die du dir merken willst: Das Pausenbrot liegt etwa auf dem Zebrastreifen. Die Getränkeflasche steht auf einem Briefkasten und das Mathebuch hängt am Zaun. Das gehst du immer wieder durch.

In einer Untersuchung stellten die Fachleute fest: Die Leistung des Gehirns kann sich dadurch verbessern. Für die Untersuchung hatten mehrere Menschen diese Übung täglich für einige Wochen wiederholt. Die Forscher sagen: Der Schlüssel zum Erfolg sei, neue Informationen in einem bereits bekannten Gerüst zu organisieren.

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