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Staatsschulden in Spanien auf neuen Rekordwert gestiegen

Madrid (dpa) - Die Staatsschulden sind in Spanien auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Wie die Madrider Zentralbank mitteilte, erhöhten sich die Verbindlichkeiten des Euro-Krisenlandes im Mai im Vergleich zum Vormonat um 23,3 Milliarden auf rund 937 Milliarden Euro. Dies entspricht 89,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Erlaubt sind nach den Maastrichter EU-Spielregeln maximal 60 Prozent. Erstmals in der jüngeren Geschichte des Landes überstiegen die Staatsschulden den Wert von 20 000 Euro pro Einwohner.

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