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Stabsoffiziere aus Asien und Afrika am Wachterl

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Die ausländischen Stabsoffiziere begehen ein Seilgeländer im Wachterl. Hochgebirgsjäger des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen sorgen für einen sicheren Aufstieg. (Foto: Gebirgsjägerbrigade 23)

Ramsau – Von Freude bis Anspannung ließ sich eine breite Palette an Gemütszuständen aus den Gesichtern der Soldaten ablesen, als sie sich am Wachterl in der Ramsau rund 50 Meter von einer Felswand abseilten. Für die meisten der 14 Stabsoffiziere aus fünf Ländern Afrikas, aus Indonesien, den Philippinen, der Ukraine, Georgien, Kirgisistan, Mazedonien, Ungarn und dem Kosovo war es das erste Mal, dass sie sich am Berg betätigten. Die Teilnehmer an einer Sprachausbildung am Bundessprachenamt in Hürth absolvierten kürzlich bei der Gebirgsjägerbrigade 23 ein fünftägiges Truppenpraktikum. »Das ist jetzt wirklich ein Praktikum«, äußerte sich Major Arlindo Fernandes aus Angola nach dem Klettererlebnis beim Gebirgsjägerbataillon 232 in Bischofswiesen begeistert.


Vor dieser praktischen Ausbildung erhielten die Stabsoffiziere eine theoretische Einweisung in den Auftrag, die Organisation und die Einsätze der Gebirgsjägerbrigade 23 sowie eine Einweisung in die Fahrzeuge und Waffensysteme der Gebirgstruppe beim Gebirgsjägerbataillon 231 in Bad Reichenhall. Vier Lehrgangsteilnehmer übten ihre Deutschkenntnisse und stellten ihre Länder in Vorträgen vor.

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Eine Begehung des technischen und logistischen Bereichs der 2. Kompanie des Gebirgsversorgungsbataillons 8 sowie des Tragtier- und Reittieranteils des Einsatz- und Ausbildungszentrums Tragtierwesen 230 folgten im Programm. In der Schmiede konnten sich die Teilnehmer von den handwerklichen Fähigkeiten eines Hufschmieds beim Schmieden eines Hufeisens überzeugen. Ein leistungsangepasster Gebirgsmarsch auf den Dötzenkopf rundete den Praktikumsteil in Bad Reichenhall ab.

Am vorletzten Tag ihres Aufenthalts in den Alpen besuchten die Stabsoffiziere die Dokumentation Obersalzberg und zeigten sich über den offenen Umgang mit der Geschichte des Nationalsozialismus beeindruckt. Eine Schifffahrt auf dem Königssee beendete das Programm im Berchtesgadener Land. Am folgenden Tag besichtigten die Stabsoffiziere München und reisten anschließend zu einem Besuch der 10. Panzerdivision nach Veitshöchheim weiter, der die Gebirgsjägerbrigade 23 unterstellt ist. fb

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