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Stadion-Gitter gab nach: Acht Verletzte in Brasilien

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Ein Helfer kümmert sich im Stadion von Porto Alegre um eine verletzte Frau. Foto: Neco Varella Foto: dpa

Porto Alegre (dpa) - Bei einem Unfall in einem Fußballstadion im Süden Brasiliens sind acht Fans leicht verletzt worden.


In der vor knapp zwei Monaten eröffneten Grêmio Arena in Porto Alegre habe während einer Partie der südamerikanischen Copa Libertadores ein Gitter nachgegeben, wie örtliche Medien berichteten. Daraufhin seien mehrere Menschen hinunter gestürzt. Sieben der Opfer seien zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht worden, meldete der TV-Sender Globo.

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Das Stadion war im Dezember 2012 mit einem Spiel zwischen Grêmio Porto Alegre und dem Hamburger SV (2:1) eröffnet worden. Die Arena ist 2014 kein WM-Stadion. In Porto Alegre wird das Estadio Beira-Rio für das Turnier modernisiert.

Zu dem Unfall kam es nach dem Treffer der Gastgeber zum 1:0 gegen LDU aus Ecuador in der 62. Minute. Die Grêmio-Anhänger hätten beim Feiern mit ihrer traditionellen «Lawine» (avalanche) gegen das Gitter gedrückt und dieses sei eingeknickt, hieß es. Die Partie, die Grêmio mit 5:4 im Elfmeterschießen für sich entschied, sei für etwa sechs Minuten unterbrochen worden.

Aus Trauer um die Brandtragödie mit 235 Toten in der Stadt Santa Maria, die im selben Bundesstaat Rio Grande do Sul liegt, trugen die Grêmio-Spieler schwarze Armbinden. Der Club hatte vergeblich versucht, wegen des Unglücks die Partie zu verschieben.

Globo-Bericht

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