Stadt Bad Reichenhall reagiert auf kritische Parksituation im Nonner Oberland

Absolutes Halteverbot
Bildtext einblenden
Symbolbild Foto: Tim Brakemeier/dpa

Bad Reichenhall – Auf Grund der zunehmend kritischer werdenden Parksituation im Nonner Oberland reagiert die Stadt Bad Reichenhall auf mehreren Ebenen: Neben der Einleitung eines Prozesses zur besseren Besucherlenkung und Lösung der Parksituation im Rahmen des Projekts „SpeciAlps2“ gemeinsam mit der Allianz in den Alpen hat die Stadt aktuell ein Parkverbot an besonders betroffenen Stellen angeordnet.


Ziel ist, dass die Restfahrbahnbreite gewahrt bleibt und sich die Zufahrtssituation wieder entspannt. Dies ist insbesondere im Hinblick auf etwaige Notfälle und Rettungsfahrzeuge von besonderer Bedeutung. Um dies zu gewährleisten, wird ein am Thumsee bereits bewährtes Konzept zur Umsetzung gebracht und auf freibleibende Ausweichen gesetzt. Diese werden für Autofahrer mittels Schildern klar sichtbar gemacht. Insgesamt werden fünf Halteverbotszonen ausgewiesen. Somit können Fahrzeuge besser aneinander vorbei passieren. Die Anordnung erfolgt zunächst testweise für die Wandersaison im Sommer und Herbst, danach wird evaluiert, ob die Maßnahme den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Unabhängig davon rät die Stadt Bad Reichenhall allen Wanderern und Ausflüglern dringend, möglichst nicht mit dem Auto bis an den letztmöglichen Ausgangspunkt zu fahren. Im Stadtgebiet steht der Wanderparkplatz nahe der Rupertustherme an der Kurfürstenstraße bzw. die Parkmöglichkeiten am Nonner Stadtion als Ausgangspunkte für Ausflüge bereit.

fb/red