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Start zum Bürgerbegehren

Übersee. Der Entschluss zum Bürgerbegehren in Sachen »Chiemseeufer« in Übersee steht fest. Wie berichtet, waren den Kritikern die, in einem bereits abgesegneten Bebauungsplan festgelegten, erheblichen Erweiterungen der beiden Gastronomiebetriebe »Seewirtschaft« und »Chiemgauhof« ein Dorn im Auge. Daran konnte auch das in einer Informationsveranstaltung vor rund 100 Bürgern angedeutete und inzwischen teilweise realisierte Kompromissangebot von Bürgermeister Marc Nitschke nichts ändern.

In Absprache mit Christof Imdahl, Geschäftsführer des »Chiemgauhofs«, soll demnach die umstrittene Seitenwandhöhe – statt der im neuen Bebauungsplan enthaltenen neun Meter – auf maximal 7,5 Meter reduziert werden. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung am Donnerstag ist eine Bebauungsplanänderung geplant.

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Den Initiatoren um Sprecherin Lisa Hillermeier ging dieses Angebot jedoch nicht weit genug. Sie haben nun die ersten Formalien für ein Bürgerbegehren eingeleitet. Dazu ist eine Unterschriftensammlung von zehn Prozent der wahlberechtigten Bürger, in Übersee sind das rund 300, erforderlich. Die Frage an die Bürger lautet: »Sind Sie dafür, dass der Uferbereich im Gemeindegebiet Feldwieser Bucht möglichst naturnah ohne die Errichtung neuer Gastronomie- und Hotelbauten erhalten bleibt und dass die Bebauungsplanänderung 'Chiemseeufer' außer Kraft gesetzt wird?« bvd