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Steinesammeln auf der Skipiste

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Gut aufgeteilt am Hang suchten die Skifahrer und Snowboarder die Strecke nach Steinen ab. Vor allem die Liftspur wurde besonders gut abgesucht, denn dort ist in der Regel immer am wenigsten Schnee. (Foto: Wegscheider)

Bischofswiesen – Je besser die Voraussetzungen sind, desto besser können auch Trainingsmaßnahmen und Wettkämpfe im Winter abgehalten werden. Deshalb trafen sich die Ski- und Snowboardkinder samt Trainern und Eltern aus den Vereinen WSV Bischofswiesen, SK Berchtesgaden, WSV Königssee und SC Schellenberg am Regionalzentrum Götschen, um den Hang für den bevorstehenden Winter vorzubereiten.


Lose Steine, die im Sommer losgetreten wurden, mussten mit Eimern aufgesammelt werden, sodass die Rennski bereits bei geringer Schneeauflage nicht beschädigt werden. Die Ausbeute an Steinen hielt sich in Grenzen, denn bereits in den letzten Jahren haben die Nachwuchsskifahrer immer wieder im Herbst eine »Steinaktion« gestartet und den Hang weitgehend steinfrei verlassen.

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Sogar SV Chiemgau-Vorstand Bernhard Kübler war dabei. Der Trainer des WSV Bischofswiesen Stefan Pistor ist guter Dinge bezüglich der kommenden Saison. »Es wäre gut, wenn wir schon so früh wie im vergangenen Jahr hier trainieren könnten. Dann haben die Kinder auch vor Weihnachten die Gelegenheit zum Skifahren nach der Schule.« Das Training am Regionalzentrum Götschen ist kostenlos und wird vom Deutschen Skiverband und der Liftgesellschaft finanziert.

Auch Stephan Kurz, der Trainer der Abfahrt Europacup Mannschaft der Herren, war am Götschen beim Steinesammeln anwesend. Er hofft auf einen ähnlich schneereichen Winter wie in der letzten Saison. »Wir haben hier im Talkessel mit dem Götschen und dem Krautkaser Top Bedingungen und werden auch sehr gut unterstützt. Für die Sportler gibt es abwechslungsreiche Pisten, auf denen sehr gut trainiert werden kann.« Als Dank für das Steinesammeln gab es zur Stärkung von Bernhard Heitauer für alle fleißigen Helfer noch eine Stärkung in der Götschenalm. Helmut Wegscheider