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Stimmungsvoller Auftakt zum Adventsgarten

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Zur Einstimmung in den Advent spielte das Marquart-Ensemble ein wunderschönes Adventskonzert in der Pfarrkirche in Marquartstein. Unser Bild zeigt Alexandra Scheufler an der Harfe, Michael Kieslich, Bariton, Christine Hell, Sopran, Herbert Walter, Gitarre, Corinna Halder, Flöte und Johannes Scheufler, Klavier. Nicht im Bild ist Sprecherin Claudia Kraus, die verbindende Texte aus der Literatur sprach. (Foto: Giesen)

Ein wunderschönes, stimmungsvolles Adventskonzert fand in der voll besetzten Pfarrkirche zum Kostbaren Blut in Marquartstein statt.


Zur Einstimmung in die Adventszeit spielte das Marquart-Ensemble ruhige, besinnliche Stücke und Melodien aus einem breiten musikalischen Spektrum von der Barockzeit und Klassik über irische Melodien bis zu traditionellen Weihnachtsliedern. Das Konzert begann mit dem getragenen »Siciliano« von Maria Theresia von Paradis, einer Zeitgenossin von Mozart und Haydn, für Harfe, Flöte und Gitarre.

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Die Instrumentalisten, Alexandra Scheufler an der Harfe, Corinna Halder, Flöte, Herbert Walter auf der Gitarre und Johannes Scheufler, erstmals mit dabei am Klavier, beherrschten ihre Instrumente anscheinend mühelos, so dass die enorme Probenarbeit nur zu erahnen war. In immer wieder neuen Zusammensetzungen spielten sie miteinander, begleiteten aber auch die beiden Sänger.

Ein besonderes Vergnügen war es, Christine Hell mit ihrer wunderbar warmen und vollen Sopranstimme zu lauschen, aber auch dem jungen Michael Kieslich, der sie mit einfühlsamer Baritonstimme ergänzte. Im Duett waren zum Beispiel »Maria durch den Dornwald ging«, Felix Mendelssohns »Little Drummer Boy« oder »Süßer die Glocken nie klingen« zu hören.

Alle Interpreten spielten in voller Konzentration und technisch versiert, so dass ein harmonisches Miteinander entstand. Nach jeweils einigen Stücken sprach die zweite Bürgermeisterin Claudia Kraus verbindende, besinnliche Texte zum Advent, gesammelt aus der Literatur. Stoff zum Nachdenken gaben die Betrachtungen über die »stille Zeit« im Advent, wo es paradoxer Weise oft viel hektischer zugeht als sonst, aber auch Erzählungen über ganz besondere Erlebnisse an Weihnachten.

Wohltuend war es, dass zwischen den einzelnen Stücken nicht applaudiert wurde, worum Bürgermeister Andreas Scheck in seiner Begrüßungsansprache gebeten hatte. Am Ende der Darbietungen dauerte der hoch verdiente Applaus dafür umso länger. Das Publikum erklatschte sich als Zugabe den »Abendsegen« aus Engelbert Humperdincks Oper »Hänsel und Gretel«. Am Ausgang zeigten nicht zuletzt die großzügigen Spenden, wie sehr die Besucher das Konzert genossen hatten. gi