Störche
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Jungstörche üben Fliegen bevor sie für den Winter nach Süden aufbrechen. Foto: dpa

Störche brauchen nasse Wiesen

Störche bekommen gern mal nasse Füße. Denn feuchte Wiesen und Weiden sind für sie wichtiger Lebensraum. In Wiesen, die ab und zu überschwemmt werden, laichen zum Beispiel Frösche. Unter anderem davon ernähren Störche sich und ihren Nachwuchs.


Doch dieser Frühling und Sommer war es in vielen Gegenden eher trocken. Es regnete kaum. Deshalb fanden Störche auch weniger Futter. Das führte dazu, dass es dieses Jahr weniger Jungtiere gibt, berichten Experten vom Naturschutzbund. Das heißt aber nicht, dass Störche Trockenheit gar nicht mögen: »Grundsätzlich kann Trockenheit für Störche durchaus auch günstig sein«, sagt der Experte. Dann finden die Vögel mehr Mäuse und einige Insekten. Auch die stehen auf ihrem Speiseplan.

Derzeit üben übrigens viele Jungstörche für ihren ersten großen Flug nach Süden, wo sie den Winter verbringen. Dafür lernen sie, wie sie sich geschickt in den verschiedenen Luftschichten verhalten.

© dpa-infocom, dpa:220819-99-445494/2