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Störender Lärm und beruhigende Geräusche

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Lärmforscher
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Forscher können im Tonstudio einzelne Teile aus Geräuschen filtern. Foto: Christiane Oelrich/dpa Foto: dpa

Ein quietschender Güterzug im Bahnhof oder die ratternde Maschine auf einer Baustelle. Das sind Geräusche, die laut sind - und nervig sein können.


Manchmal mögen wir laute Geräusche aber auch. Bei Musik zum Beispiel.

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Warum das so ist, versuchen bestimmte Forscher zu ergründen. Sie heißen Akustiker und wissen: Mit unseren Ohren nehmen wir alle möglichen Geräusche wahr. Sprache und Musik, aber auch Lärm. Jedes Geräusch geht immer von einer Quelle aus. Das kann die eigene Stimme sein oder ein vorbeifahrendes Auto. Diese Geräusche setzen die Luft in Bewegung. Es entstehen Schallwellen, die sich in der Luft ausbreiten. Dringen diese Wellen in unser Ohr, hören wir etwas.

Die Lautstärke misst man mit der Einheit Dezibel, kurz: dB. Bei 0 dB hören wir nichts, 60 dB sind ein Gespräch, 90 dB erzeugt der Straßenverkehr. Fachleute sagen: Ab etwa 90 dB können unsere Ohren Schaden nehmen. Das hat auch damit zu tun, wie lange man Lärm hört.

Wer dauerhaft Krach ausgesetzt ist, kann sogar krank davon werden. Deshalb messen Fachleute etwa an Straßen oder Flughäfen immer wieder, wie stark die Lärmbelästigung für die Anwohner ist.

Doch es ist nicht allein Lautstärke, die stören kann. Geräusche nerven etwa auch durch unangenehme Höhen. Zum Beispiel der Bohrer beim Zahnarzt. Oder die Mücke, die nachts nah am Ohr vorbei schwirrt. Auch ein Mix an Geräuschen, wie etwa Stimmengewirr, kann stören.

Deshalb untersuchen einige Akustiker auch, welche Teile vom Lärm besonders nerven. Dann verändern sie das Geräusch, damit es weniger stört. »Man weiß heute, dass sich die akustische Umwelt verbessern lässt, manchmal sogar, wenn der Geräuschpegel steigt«, sagt ein Fachmann. Vorbeirauschende Autos würden dann zum Beispiel nicht mehr so schlimm stören, wenn daneben ein Springbrunnen laut sprudelt.

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